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Trinkwasser fluoridfrei filtern

Zu viel Fluorid im Trinkwasser schadet der Gesundheit. Zum Teil ist der Mensch selbst für die Fluoridanreicherung verantwortlich, aber auch in Regionen mit vulkanischer Aktivität ist die Fluoridkonzentration hoch. Forscher der ETH Zürich haben nun einen mit Molkeproteinen und ungiftigen Zirkoniumoxid-Nanopartikeln präparierten Aktivkohlefilter entwickelt, der effizient Fluorid aus dem Wasser entfernt und zudem kostengünstig ist.

von | 26.04.19

Zu viel Fluorid im Trinkwasser schadet der Gesundheit. Zum Teil ist der Mensch selbst für die Fluoridanreicherung verantwortlich, aber auch in Regionen mit vulkanischer Aktivität ist die Fluoridkonzentration hoch. Forscher der ETH Zürich haben nun einen mit Molkeproteinen und ungiftigen Zirkoniumoxid-Nanopartikeln präparierten Aktivkohlefilter entwickelt, der effizient Fluorid aus dem Wasser entfernt und zudem kostengünstig ist.
Ihr Erfindergeist hat sich ausgezahlt: Raffaele Mezzenga und Sreenath Bolisetty holten sich am 19. März 2019 gemeinsam mit Qingrui Zhang, Gastwissenschaftler an der ETH (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich) von Juli 2017 bis Juni 2018, den „Spark Award 2019“. Bereits vor vier Jahren zählten Mezzenga, Professor am Institut für Lebensmittelwissenschaften, und Bolisetty zu den Finalisten für den Innovationspreis der ETH Zürich. In diesem Jahr hat es nun geklappt. Ihr Filter gegen gesundheitsschädliches Fluorid im Trinkwasser fand bei der Jury am meisten Anklang. „Ihre Erfindung ist von großem gesellschaftlichen Nutzen und hat zugleich ein hohes Marktpotenzial“, betonte ETH-Präsident Joël Mesot bei der Preisübergabe vor rund 200 Gästen im Audimax. Das Video zeigt die Arbeit von Dr. Sreenath Bolisetty und von Professor Raffaele Mezzenga. Quelle: ETH Zürich

Ihr Erfindergeist hat sich ausgezahlt: Raffaele Mezzenga und Sreenath Bolisetty holten sich am 19. März 2019 gemeinsam mit Qingrui Zhang, Gastwissenschaftler an der ETH (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich) von Juli 2017 bis Juni 2018, den „Spark Award 2019“. Bereits vor vier Jahren zählten Mezzenga, Professor am Institut für Lebensmittelwissenschaften, und Bolisetty zu den Finalisten für den Innovationspreis der ETH Zürich. In diesem Jahr hat es nun geklappt. Ihr Filter gegen gesundheitsschädliches Fluorid im Trinkwasser fand bei der Jury am meisten Anklang. „Ihre Erfindung ist von großem gesellschaftlichen Nutzen und hat zugleich ein hohes Marktpotenzial“, betonte ETH-Präsident Joël Mesot bei der Preisübergabe vor rund 200 Gästen im Audimax.
Das Video zeigt die Arbeit von Dr. Sreenath Bolisetty und von Professor Raffaele Mezzenga.
Quelle: ETH Zürich

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