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Argyroneta aquatica: Die einzige Spinnenart, die unter Wasser lebt

Kategorie:
Thema:
Autor: Sarah Hofer

Argyroneta aquatica wurde wegen ihrer besonderen Lebensweise im Jahr 2000 zur ersten Spinne des Jahres gewählt.
Quelle: Adobestock/ 500624462

06. Februar 2024 Ι Die Wasserspinne Argyroneta aquatica ist eine faszinierende Spinne, die fast ihr ganzes Leben unter Wasser verbringt und verschiedene Anpassungen in Körperbau und Verhalten entwickelt hat, um in Gewässern zu leben.

Sie hat verschiedene Anpassungen in Körperbau und Verhalten entwickelt, um in Gewässern zu leben. Die Art ist in Europa weit verbreitet und insgesamt nicht selten, in Deutschland kommt sie im Norden häufiger vor als im Süden.

Nicht leicht zu finden

Aufgrund ihrer versteckten Lebensweise werden Wasserspinnen allerdings nicht oft gefunden. Sie benötigen strömungsarme, wasserpflanzen- und sauerstoffreiche Gewässer. Aufgrund des Rückgangs solcher Gewässer in unserer Landschaft wird eine Gefährdung angenommen und die Art in der Roten Liste Deutschlands als gefährdet, in Baden-Württemberg sogar als stark gefährdet eingestuft.

Wasserspinnen wurden bereits in den 90er Jahren in mehreren Seen im Nordschwarzwald nachgewiesen und zuletzt 2016 von in zwei Karseen im Nationalpark Schwarzwald gefunden. Mit Hilfe eines Experten konnten im September 2019 mehrere Tiere im Huzenbacher See gesammelt werden. Dort leben die Spinnen an wenigen Stellen in untergetauchtem Torfmoos und sind von außen nicht zu entdecken.

 

Spinne des Jahres und Wappentier

Argyroneta aquatica wurde wegen ihrer besonderen Lebensweise im Jahr 2000 zur ersten Spinne des Jahres gewählt und ist das Wappentier der Arachnologischen Gesellschaft. Außerhalb des Wassers erscheinen die Wasserspinnen unspektakulär braun-grau. Mit einer Körpergröße der Männchen von 10 bis 15 mm und der Weibchen von 8 bis 9 mm gehören sie zu den größeren einheimischen Spinnen.

Gut erkennbar sind die besonders dichte Behaarung des Hinterleibs und engstehende lange Haare an den Hinterbeinen. Diese Behaarung spielt die entscheidende Rolle bei der Fähigkeit der Spinnen, Luft mit unter Wasser zu nehmen. Sobald sie untertauchen, sind der Hinterleib und die Bauchseite des Vorderkörpers von einer silbrig glänzenden Luftschicht überzogen. Deshalb wird die Wasserspinne auch Silberspinne oder Silberschwimmer genannt.

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