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DWA organisiert wasserwirtschaftliche Energiekonferenz

Unter dem Motto „Forschung trifft Praxis“ präsentieren am 2. und 3. Februar 2016 in Essen zwölf wasserwirtschaftliche Forschungsverbünde mit mehr als 80 Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kommunen und Ländern aktuelle Ergebnisse ihrer Arbeiten zur Steigerung der Energieeffizienz in der Wasserwirtschaft und erläutern deren Bedeutung für die betriebliche Praxis.

von | 25.01.16

Ermöglicht wurden die Forschungsvorhaben durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das sie im Rahmen der Maßnahme „Zukunftsfähige Technologien und Konzepte für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Wasserwirtschaft“, kurz ERWAS, seit Mitte 2014 mit 27 Millionen Euro fördert.
Die ERWAS-Statuskonferenz mit rund 200 teilnehmenden Expertinnen und Experten aus den Bereichen Trinkwasser, Abwasser und Energie befasst sich mit den Schwerpunkten:

  1. Energetische Optimierung von Wasserversorgungssystemen
  2. Energie- und Ressourceneffizienz in der Abwasserreinigung
  3. Energieerzeugung aus Abwasser mit Biobrennstoffzellen

Kläranlagen gelten als größte Energieverbraucher im kommunalen Bereich. Mit 4,2 Terrawattstunden pro Jahr (TWh) nutzen sie die gleiche Menge Strom wie rund eine Million Vier-Personen-Haushalte. Um den Klimawandel zu mindern und vorhandene Ressourcen zu schützen, setzt sich die Wasserwirtschaft für einen effizienteren und sparsameren Umgang mit Energie ein, zum Beispiel durch die Nutzung der energetischen Potenziale im Abwasser.
Die Forschung zur Verbesserung der Energiebilanz wasserwirtschaftlicher Anlagen ist Teil des BMBF-Förderschwerpunkts „Nachhaltiges Wassermanagement„ (NaWaM) innerhalb des BMBF-Rahmenprogramms „Forschung für nachhaltige Entwicklungen“ (FONA).
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) organisiert die Statuskonferenz. Sie vernetzt die Forschungsverbünde, identifiziert Querschnittsthemen und sorgt für den gegenseitigen Wissenstransfer. Außerdem verantwortet die DWA die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse über die Formulierung wasserwirtschaftlicher Normen und die Konzeption von Veranstaltungen.

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