Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Das Gewissen trinkt mit

Wer als globales Unternehmen Wert legt auf sein Nachhaltigkeits-Image, kommt am Thema Wasser nicht mehr vorbei. Neueste Meldung: Coca-Cola arbeitet jetzt wasserneutral.

von | 11.10.16

Weihnachten kann kommen: Auch Santas Wasser-Fußabdruck ist jetzt einwandfrei

Fünf Jahre früher als geplant hat der Konzern sein Ziel erreicht – was er in einem rund 1.200 Seiten starken Bericht akribisch dokumentiert. Coca-Cola ist damit nach eigenen Angaben das erste Fortune 500-Unternehmen, welches das global benötigte Wasser zurückgibt. Konkret: Jeder Tropfen Wasser, den das Coca-Cola System weltweit für seine Getränke und ihre Herstellung einsetzt, wird in den Wasserkreislauf zurückgeführt.

Hilfsprojekte und Abwasseraufbereitung

Coca-Cola führt Wasser auf zwei Arten in den Kreislauf zurück: Zum einen durch die Förderung von 248 kommunalen Wasserprojekten in 2.000 Gemeinden und 71 Ländern, etwa für den Zugang zu sauberem Trinkwasser oder den Erhalt von Wassereinzugsgebieten. In Indien beispielsweise wurden Landwirte beim Bau von Regenauffangbecken unterstützt. Mit diesen zu annähernd 100 Prozent von Coca-Cola unterstützen Hilfsprojekten können jährlich rund 3.300 Kubikmeter Wasser auf die Habenseite der Wasserbilanz verbucht werden. Ergänzt werde dieses Engagement – zusammen mit weltweit mehr als 500 Partnern – durch eine umfassende Abwasseraufbereitung an den Produktionsstandorten. Außerdem habe man die Effizienz der Wassernutzung seit 2004 weltweit um 27 Prozent verbessert.

Bestmarke in Deutschland

In Deutschland schaffte Coca-Cola 2015 laut Nachhaltigkeitsbericht eine neue Bestmarke und setzte im Durchschnitt nur noch 1,88 Liter Wasser pro Liter Getränk ein. 2005 waren es noch 2,53 Liter. Global liegt der Wert heute bei 1,98 Liter. Unabhängige Experten unterzogen im Rahmen des unternehmensweiten „Source Water Vulnerability Program“ auch deutsche Produktionsstandorte einer Risikoanalyse um sicherzustellen, dass die Wasserentnahme nicht zu Beeinträchtigungen der jeweiligen Wassereinzugsgebiete führt. Für Deutschland seien demnach keine Risiken erkennbar. Darüber hinaus unterstützte The Coca-Cola Foundation mit insgesamt rund 850.000 Euro in Zusammenarbeit mit EUROPARC Deutschland, dem Dachverband der Nationalen Naturlandschaften, ein Projekt zur Renaturierung des Gebiets „Alte Elbe“ bei Klieken in Sachsen-Anhalt. Dabei wurde ein still liegender Flussarm der Elbe erfolgreich von Faulschlamm befreit und renaturiert.

Wasser-Fußabdruck

Um seinen globalen Wasser-Fußabdruck zu ermitteln, erfasst das Unternehmen nicht nur den reinen Produktionsverbrauch, sondern jeden Liter Wasser vom Händewaschen über die Toilettenspülung bis zum Kaffeewasser. Der Konzern setzt damit zweifellos Maßstäbe nicht nur in Sachen Nachhaltigkeit, sondern auch bei der Positionierung und Imagepflege. Dass sich ein kritischer Blick lohnt, zeigt zum Beispiel die Tatsache, dass geringer Wasserverbrauch unter anderem durch die Verwendung von Einwegverpackungen entsteht, die nicht gespült werden müssen.
Mehr Infos: Wasserexperte Siegfried Gendries unterzieht in seinem – übrigens immer sehr lesenswerten und informativen – Wasserblog „LebensraumWasser“ das Thema einer fundierten Analyse.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Joachim Herz Stiftung fördert Wasserforschung mit 12 Mio. Euro
Joachim Herz Stiftung fördert Wasserforschung mit 12 Mio. Euro

Joachim Herz Stiftung fördert praxisbezogene Forschungsvorhaben für einen smarten Umgang mit Wasser. Mit insgesamt 12 Millionen Euro unterstützt die Stiftung dieses Jahr innovative Forschungsvorhaben rund um die wichtige Ressource Wasser. Bewerbungen sind bis Ende März bzw. Ende April möglich.

mehr lesen
Über 40 Prozent der großen Süßwassertierarten in fremde Gewässer eingeführt
Über 40 Prozent der großen Süßwassertierarten in fremde Gewässer eingeführt

Über 40 Prozent der heute lebenden großen Süßwassertiere (Megafauna), zu denen unter anderem Karpfen, Welse, Krokodile, Schildkröten, Biber und Flusspferde zählen, wurden bewusst außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets angesiedelt. Diese gebietsfremden Arten können in den Einführungsregionen zwar wirtschaftliche Vorteile bringen, bergen jedoch zugleich erhebliche und oft unterschätzte Risiken für die einheimische Biodiversität und die lokale Bevölkerung.

mehr lesen
Wien erneuert Hochquellenleitung
Wien erneuert Hochquellenleitung

Die Stadt Wien führt derzeit planmäßige Wartungsarbeiten an der II. Hochquellenleitung durch. Diese Instandhaltungen sind Teil des sogenannten „Frühjahrsputzes“ und dienen dazu, die langfristige Versorgung mit hochwertigem Hochquellwasser aus den Alpen zu sichern.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Ingenieurbüro Alwin Eppler GmbH & Co. KG

Thema: Wasseraufbereitung

Ihr vertrauensvoller Partner für innovative Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung – seit über 70 Jahren Expertise in Planung und Umsetzung maßgeschneiderter

Hermann Sewerin GmbH

Thema: Netze

Technologien für die

Pipetronics GmbH & Co. KG

Thema: Netze

Niederlassung Rhein-Ruhr Produktbereich: Rohrinnendichtsysteme

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03
Datenschutz
gwf-wasser.de, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
gwf-wasser.de, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: