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Vierte Reinigungsstufe für Kläranlage Lindau

Der Freistaat Bayern unterstützt den Bau der vierten Reinigungsstufe für die Kläranlage Lindau mit bis zu 2,3 Millionen Euro.

von | 03.07.23

Der Bau der vierten Reinigungsstufe für die Kläranlage Lindau wird gefördert.
Quelle: Pixabay/errohr
Lindau, Bodensee

03. Juli 2023 Ι Der Freistaat Bayern unterstützt den Bau der vierten Reinigungsstufe für die Kläranlage Lindau mit bis zu 2,3 Millionen Euro.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte bei der Übergabe des Förderbescheids in Lindau:

„Eine effektive Abwasserbeseitigung ist unverzichtbar. Der Bodensee versorgt etwa fünf Millionen Menschen mit Trinkwasser und nimmt das gereinigte Abwasser der Anlieger auf. Das verlangt die bestmögliche Abwasserbehandlung. Dafür arbeiten Freistaat und Kommunen Hand in Hand. Die vierte Reinigungsstufe ist dabei ein wichtiger neuer Baustein. Lindau wird Vorbild für andere Kommunen sein.“

Die vierte Reinigungsstufe macht die Abwasserreinigung effektiver

Mit einem neuen Förderprogramm unterstützt der Freistaat Kommunen beim Ausbau ihrer Abwasserinfrastruktur. Konkret wird damit der Bau der vierten Reinigungsstufe auf kommunalen Kläranlagen gefördert, um die Abwasserreinigung noch effektiver zu machen. Den Betreibern von insgesamt 13 wichtigen Kläranlagen wird damit die Möglichkeit eröffnet, Fördermittel für die freiwillige Nachrüstung mit einer vierten Reinigungsstufe zu beantragen, die die bestehenden drei Reinigungsstufen ergänzt.

Das Bayerische Umweltministerium fördert in diesem Programm den Bau der vierten Reinigungsstufe mit einem Zuwendungssatz von 50 %; bei Inbetriebnahme bis Ende 2024 sogar bis zu 70 %. Für die nächsten vier Jahre ist ein Fördervolumen von 16 Millionen Euro vorgesehen.

Lindau gilt als Vorbild für weitere Kommunen

In Bayern gibt es etwa 2.300 kommunale Kläranlagen. Das Abwasser wird dort in drei Stufen durch mechanische, biologische und chemische Verfahren eliminiert. Danach enthält es aber noch verschiedene Spurenstoffe, die beispielsweise aus Arzneimitteln, Kosmetika oder Reinigungsmitteln stammen. Die Reinigungsleistung für solche Stoffe kann durch eine zusätzliche vierte Reinigungsstufe weiter verbessert werden. Dafür besteht derzeit zwar keine rechtliche Verpflichtung, ein vorsorglicher Ausbau von ausgewählten Kläranlagen ist jedoch eine sinnvolle Zukunftsaufgabe für einen nachhaltigen Gewässerschutz.

Mit dem Bau der vierten Reinigungsstufe für die Kläranlage in Lindau sieht Glauber die Stadt als Vorbild für andere Kommunen.

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