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Modellierung der neuen Emscher-Aue schreitet voran

Im „Holtener Bruch“ hat sich viel getan. Die Modellierung der neuen Emscher-Aue schreitet mit großen Schritten voran und das nächste Etappenziel bei der Revitalisierung des Flusses wird bereits im Oktober 2023 erreicht.

von | 19.06.23

Mit den neuen Auenflächen im "Holtener Bruch" entsteht ein ökologischer Schwerpunkt.
Bild: Rupert Oberhäuser / EGLV

20. Juni 2023 Ι Im „Holtener Bruch“ hat sich viel getan. Die Modellierung der neuen Emscher-Aue schreitet mit großen Schritten voran und das nächste Etappenziel bei der Revitalisierung des Flusses wird bereits im Oktober 2023 erreicht.

Die Modellierung liegt vor ihrem Zeitplan

Mit dem Bau des neuen Deiches und der Verbannung des Abwassers aus der Emscher unter die Erde entstehen hier nach der Modellierung ein idyllischer Naherholungsraum für Menschen und für viele Pflanzen und Tiere neue Lebensräume. Die Weichen für den Rückbau des rund 75 Jahre alten, linksseitigen Emscher-Deiches in diesem Bereich werden voraussichtlich bereits im Oktober gestellt sein. Damit liegt die Emschergenossenschaft vor ihrem Zeitplan, denn der zweite Bauabschnitt sollte eigentlich erst Ende des Jahres fertig gestellt werden. In einem letzten Bauabschnitt kann dann die Emscher im Bereich des „Holtener Bruchs“ aus ihrem künstlich begradigten Bett befreit werden und sich in ihrer neuen Aue ausbreiten.

Neuer ökologischer Schwerpunkt

Mit den neuen Auenflächen im „Holtener Bruch“ entsteht ein ökologischer Schwerpunkt. Dabei wurden die bereits vorhandenen Böden in neue Auen umgewandelt. Rund zwanzig Hektar dieser Auenflächen sind bereits eingesät und zirka 400.000 Kubikmeter Boden sind in der neuen Emscher-Aue bereits ausgehoben. So erhält die Emscher nicht nur deutlich mehr Raum zur ökologischen Entfaltung: Im Falle eines Hochwassers können Wassermengen bis zu einer Menge von zirka 1,6 Millionen Kubikmeter aufgefangen werden.

Mit dem letzten Bauabschnitt der Emscher-Aue wird im Frühjahr 2024 begonnen

Der dritte und letzte Bauabschnitt mit dem Rückbau des linksseitigen Deichs wird voraussichtlich im Frühjahr 2024 begonnen. Zuvor müssen die knapp 170 Bäume, die sich auf dem in Fließrichtung linksseitigen Emscher-Deich befinden, in der Fällperiode zwischen Oktober und Februar gerodet werden. Als Kompensation pflanzt die Emschergenossenschaft dafür innerhalb und im angrenzenden Außenbereich der künftigen Aue bei der Modellierung der Emscher-Aue neue Bäume.

Bürgerinnen und Bürger können sich schon jetzt auf die neue, renaturierte Emscher-Aue im Holtener Bruch als ein neues Naherholungsgebiert mitten im städtischen Raum freuen. Für Gartenfreund:innen gibt es sogar noch mehr Grund zur Vorfreude. In der Nähe des Pumpwerks Oberhausen, angrenzend an die Kurfürstenstraße 44, startet voraussichtlich ab Frühjahr 2026 ein Urban Gardening-Projekt. Auf einer Gesamtfläche von bis zu 4000 Quadratmetern können Bürger*innen hier nachhaltige Bewirtschaftung im urbanen Raum mitgestalten und erleben.

Mehr Informationen zur EGLV

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