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Wasserversorgung: Neues Zwischenpumpwerk für Berlin

In Lindenberg bauen die Berliner Wasserbetriebe für rund 50 Millionen Euro ein Zwischenpumpwerk mit den größten Reinwasserbehältern der letzten Jahrzehnte in Deutschland. Das Zwischenpumpwerk versorgt die wachsende Bevölkerung im Berliner Nordosten und Osten mit Trinkwasser aus dem Wasserwerk Friedrichshagen und bietet so Versorgungssicherheit.

von | 23.11.20

Das neue Zwischenpumpwerk soll ab Sommer 2021 den Berliner Nordosten mit Trinkwasser versorgen.

Im Nordosten Berlins, im zur Gemeinde Ahrensfelde gehörenden Dorf Lindenberg und kaum hundert Meter hinter der Stadtgrenze, investieren die Berliner Wasserbetriebe rund 50 Millionen Euro in den Bau eines neuen Zwischenpumpwerks. Mit ihm wird Trinkwasser aus dem Wasserwerk Friedrichshagen nach Pankow, Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg verteilt.

Vier Reinwasserbehälter

Zum Pumpwerk gehören auch vier Reinwasserbehälter, die als Zwischenspeicher für insgesamt 68.000 Kubikmeter (68 Millionen Liter) Trinkwasser dienen. Mit dieser Menge ließen sich 27 olympische Schwimmbecken füllen. Dieses Volumen macht das Projekt zum größten Neubau von Reinwasserbehältern der vergangenen Jahrzehnte in Deutschland.

Betrieb ab Sommer 2021

Baubeginn war Ende 2019, im Sommer 2021 soll das neue Zwischenpumpwerk mit einer Gesamtlänge von 180 und einer Breite von 80 Metern in Betrieb gehen. Dazwischen liegen unter anderem 820 Tage Bauzeit, ein insgesamt 30.000 Quadratmeter großes Baufeld und 3.180 sogenannte Rüttelstopfsäulen, auf denen der Bau sicher ruht.

Schlechter Baugrund und Fugenschäden

Dabei verdrängt eine Rüttellanze säulenförmig das Erdreich bis auf tragenden Grund und der so entstandene Hohlraum wird mit Kies oder Schotter aufgefüllt. Der schlechte Baugrund und damit verbundene Fugenschäden an den in den 80er-Jahren errichteten alten Behältern hatten den Neubau nötig gemacht, der nicht nur technisch auf dem neuesten Stand sein wird, sondern mit einer Solaranlage auf dem Dach auch Grünstrom für die Pumpen liefert.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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