MANN+HUMMEL ist seit der Akquisition von MICRODYN-NADIR in 2015 in der Membranbranche mit Schwerpunkt Wasser-, Abwasser und Prozessfiltration tätig. Mit dem Anteilskauf an der Seccua Holding AG baut die Firma ihr Portfolio weiter in Richtung Trinkwasserfiltration aus. Dabei liegt der Fokus sowohl auf Anwendungen zur Filtration des Wassers zum Zeitpunkt des Eintritts in die Wasserleitungen eines Gebäudes/einer Einrichtung – Point-of-Entry –, als auch unmittelbar vor der Nutzung – Point-of-Use.
MANN+HUMMEL ist ein weltweit agierender, familiengeführter Experte für Filtrationslösungen. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Ludwigsburg entwickelt innovative Lösungen für Kraftfahrzeuge, industrielle Anwendungen, saubere Luft in Innenräumen und Außen sowie für die nachhaltige Wassernutzung. Seccua wurde 2005 gegründet und ist heute ein weltweit Innovations- und Technologieunternehmen im Bereich Trinkwasseraufbereitung mit Ultrafiltrationsanlagen und Partner für Trinkwasserversorger, öffentliche Gebäude und private Haushalte. Seccua entwickelt, produziert und vertreibt innovative Lösungen zur Entfernung von Krankheitserregern, Trübstoffen, Arzneimittelrückständen und Kalk aus Trinkwasser ohne Bestrahlung und ohne Einsatz von Chemikalien.
„Das Thema Wasseraufbereitung gewinnt zunehmend an Bedeutung. MANN+HUMMEL bietet innovative Lösungen für sauberes und gesundes Trinkwasser“, sagt Werner Lieberherr, President & Chief Executive Officer der MANN+HUMMEL Gruppe. „Deshalb freuen wir uns auf eine erfolgreiche, gemeinsame Zukunft und sind überzeugt, dass wir die besten Voraussetzungen dafür geschaffen haben, neben der Technologieführerschaft auch bald die Marktführerschaft im Trinkwassermarkt zu erreichen.“
„Der Klimawandel ist da – schon jetzt müssen wir Talsperren anders bewirtschaften“-Interview mit Hartmut Willmitzer
Extremwetter, steigende Temperaturen und veränderte Einzugsgebiete stellen die Trinkwasserversorgung vor immer neue Herausforderungen. Welche Konsequenzen das heute für den Betrieb von Trinkwassertalsperren hat, warum starre Bewirtschaftungspläne an ihre Grenzen stoßen und weshalb der Schutz von Einzugsgebieten und insbesondere Wäldern wichtiger wird als je zuvor, erläutert Hartmut Willmitzer, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren e.V. (ATT), im Interview.









