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Live-Karte zeigt aktuelle Regenmengen für Hamburg

Damit sich die Bürger der Stadt Hamburg künftig besser gegen Starkregenereignisse wappnen können, zeigt Hamburg Wasser auf seiner Webseite eine Live-Karte mit Niederschlagsmengen.

von | 23.08.19

In der Live-Karte sind die Niederschlagsgebiete entsprechend der Intensitätsskala eingefärbt.

Als Folge des Klimawandels werden zukünftig mehr Hitzewellen, starke Regenereignisse und Stürme erwartet. Regenmengen verteilen sich auf weniger Tage, an denen mehr Niederschlag fällt. Um zu verhindern, dass Starkregenereignisse große Schäden verursachen, misst Hamburg Wasser nun die Regenmengen über Hamburg in Echtzeit und berechnet daraus einen Index für Starkregen. Anhand dieser Messgröße und einer Live-Karte werden Regenmengen besser verständlich und vergleichbar eingeordnet. Darüber hinaus macht der Wasserversorger auf Präventionsmaßnahmen gegen Überflutungen aufmerksam.
Für Starkregen wurde 2015 innerhalb der Wasserwirtschaft eine Skala von eins bis zwölf entwickelt, anhand der man die Intensität des Regens, ähnlich der Windstärke, einordnen und benennen kann (s. Bild). Der Wasserversorger berechnet alle fünf Minuten aus eigenen Messdaten und den Daten des Deutschen Wetterdienstes ein exaktes Abbild des Regengeschehens über Hamburg. Diese Informationen werden in einer Live-Karte unter www.hamburgwasser.de/starkregen veröffentlicht, indem die von Niederschlag betroffenen Regionen entsprechend der Intensitätsskala von hellblau bis dunkelviolett eingefärbt sind. Eine Archivfunktion ermöglicht darüber hinaus, die Intensität vergangener Regenfälle exakt zu benennen.
Der neue Starkregenindex sowie die Live-Karte sollen nicht nur die Bevölkerung für Starkregen und die zu erwartenden Auswirkungen sensibilisieren, sondern auch eine einheitliche Einordnung etablieren. Hamburg Wasser möchte auch an die Wohnungswirtschaft sowie Eigentümer appellieren, Präventions- und Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um ihre Immobilien vor Überflutungen durch Starkregen zu schützen. Städtebauliche Maßnahmen wie die Entsiegelung von Flächen und die Entwicklung von Hamburg zur Schwammstadt sind das langfristige Ziel, das der Wasserversorger zusammen mit der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) im Projekt RISA (https://www.risa-hamburg.de/startseite/) verfolgt.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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