Eines der größten Hindernisse bei der Überwindung von Hunger und Armut und der Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele ist der mangelnde Zugang zu natürlichen Ressourcen. So wie unsere natürliche Umgebung sollte sich aus das Ressourcenmanagement in Zyklen vollziehen, um wirksam und gleichzeitig nachhaltig zu sein. Diese Herausforderungen stehen im Fokus der dritten Dresden Nexus Conference, die vom Institut für Integriertes Management von Materialflüssen und Ressourcen der United Nations University (UNU-FLORES), der TU Dresden und dem Leibniz-Institut für Ökologische Raumentwicklung, Dresden, im Deutschen Hygiene-Museum veranstaltet wird.
Auf der Konferenz soll diskutiert werden, inwieweit die Anwendung des Nexus-Ansatzes auf das Management der Ressourcen Wasser, Erde und Abfall zu den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft beiträgt. Es sollen Forschungsergebnisse und praktische Beispiele zum nachhaltigen Ressourcenmanagement weltweit gegeben werden und diskutiert werden, inwieweit die gezeigten Managementbeispiele zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der UN beitragen.
Das Organisationskomitee will ein vielfältiges Programm mit verschiedenen, sowohl konventionellen als auch modernen Formaten erstellen. Dazu gehören Keynotes zu verschiedenen Fachthemen sowie Sessions mit Beiträgen internationaler Experten, die einen tieferen Einblick in Forschungsprojekte und die Umsetzung nexus-orientierter Strategien zur Kreislaufwirtschaft ermöglichen. Darüber hinaus sollen vielfältige Möglichkeiten für den Austausch von Vertretern aus Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und der UN eröffnet werden.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Call for Abstracts und zum allgemeinen Konzept der Veranstaltung.
Wege zur großflächigen Renaturierung: Wie Europas Flüsse wieder lebendiger werden
Flüsse, Moore und Auen stehen unter Druck – und mit ihnen zentrale Lebensgrundlagen für Mensch und Natur. Doch wie lassen sich zerstörte Ökosysteme nicht nur lokal, sondern europaweit wirksam wiederherstellen? Ein Team um Daniel Hering von der Universität Duisburg-Essen hat darauf nun eine Antwort gefunden: mit fünf zentralen „Bausteinen“, die den Weg für eine umfassende Renaturierung ebnen.






