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Hydrometrie in Bochum: Jetzt anmelden!

Nur noch bis zum 26. Januar können sich Interessierte einen Platz beim 1. Bochumer Hydrometrie-Kolloquium sichern. „Messen – bewerten – planen“ heißt das Motto.

von | 19.01.17

Das 1. Bochumer Hydrometrie-Kolloquium am 16. Februar 2017 möchte dem wasserwirtschaftlichen Messwesen wieder eine größere Bedeutung zukommen lassen. „Durch einen zunehmenden Kostendruck wurden sowohl Messnetze als auch die Anzahl von erfahrenem Fachpersonal in den letzten Jahren vielerorts reduziert“, erläutert der Leiter des Kolloquiums, Prof. Dr.-Ing. Christoph Mudersbach aus dem Lehrgebiet Wasserwesen, insbesondere Wasserbau und Hydromechanik, an der Hochschule Bochum. Parallel sei der Eindruck entstanden, dass die Aufgaben in der Hydrometrie weitestgehend standardisiert seien und keiner weiteren Forschungsaktivität bedürften. „Ein genauerer Blick belegt jedoch, dass die Anforderungen an die Hydrometrie steigen. Starkregenereignisse und Hochwasserereignisse machen die Notwendigkeit einer hochwertigen Datenerfassung deutlich.“

Aktuelle Fragen, spannende Referate

Das Kolloquium soll sich den derzeit prägenden Fragen des Fachgebiets zuwenden, zum Beispiel:

  • Wie können Messungen möglichst effizient durchgeführt werden, ohne Qualitätseinbußen hinnehmen zu müssen?
  • Welche Auswirkungen haben Unsicherheiten in den Messdaten auf den Betrieb wasserwirtschaftlicher Anlagen?
  • Wie können Messstellen in kleinen Einzugsgebieten gestaltet werden, so dass die Anforderungen aus Betrieb, Hydraulik und Ökologie bestmöglich erfüllt werden?

In Bochum soll ein intensiver Wissensaustausch zwischen Wissenschaft und Praxis erfolgen und jüngste Erkenntnisse vorgestellt werden. Die Referenten vertreten unter anderem Wupperverband, Ruhrverband und Emschergenossenschaft sowie das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV), die Universitäten Siegen und Wuppertal und verschiedene Fachunternehmen. Die angekündigten Themen machen neugierig – hier ein kleiner Auszug:

  • Wem sollen wir glauben? Ein Wegweiser zum „wahren“ Wasserstand
  • Verbesserte Messdaten-Validierung durch Benutzerinteraktion, Kreuzvalidierungsverfahren und Modellunterstützung
  • Systematische Vergleiche von Abflussmessungen – Optimierungsansätze durch Kombinationsmöglichkeiten

Weitere Informationen und Anmeldung hier.

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