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Kooperation für eine zukunftsfähige Trinkwasserversorgung

Kategorie:
Autor: Jonas Völker

Kooperation für eine zukunftsfähige Trinkwasserversorgung

Das Umweltministerium des Landes Rheinland-Pfalz fördert die Kooperation mit 84.000 Euro.

Wegweisendes Projekt

Umweltministerin des Landes Rheinland-Pfalz Ulrike Höfken wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Klimawandel aktives Handeln erfordere, damit die CO2 Belastung deutlich verringert werde. „Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sind mit die größten Energieverbraucher in den Kommunen. Die Werke haben daher eine besondere Verantwortung, ihre wichtigen Leistungen möglichst energie- und CO2-optimiert zu erbringen. Neben allen Möglichkeiten der Energieeinsparung gilt es, soviel wie möglich regenerative Energie zum Einsatz zu bringen. Ein herausragendes und für ganz Rheinland-Pfalz wegweisendes Projekt ist das mehrfach ausgezeichnete Verbundprojekt Westeifel der Stadtwerke Trier. Hier wurden die Bereiche Energiewende, Klimaneutralität, Versorgungssicherheit oder die Preis- und Gebührenstabilität in einer solchen Konsequenz zusammengedacht wie bundesweit fast nirgendwo sonst.“ Nun gehe es darum, die vorhandenen Potentiale für die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Wasserwirtschaft zu erheben und zu bewerten und zu überprüfen, ob die erfolgreichen Ansätze aus der Eifel in die Nationalparkregion übertragbar seien. Das Land werde alle Maßnahmen hin zu einer klimaangepassten Wasserwirtschaft unterstützen, betonte die Ministerin. „Gemeinsam können wir der Nationalparkregion durch eine leistungsstarke und zukunftsfähige Infrastruktur der Wasserwirtschaft wichtige Impulse geben“ so Höfken abschließend.

Klimaneutrale Trinkwasserversorgung

Der Verbandsvorsteher des Wasserzweckverbandes im Landkreis Birkenfeld, Bürgermeister Friedrich Marx betont, durch die topographischen Gegebenheiten in der Nationalparkregion, sei man im Bereich der Trinkwasserversorgung in vielfältiger Weise auf Druckveränderungsanlagen wie Pumpstationen und Druckminderanlagen angewiesen. Dies sei mit einem sehr hohen Energieaufwand verbunden. Auch im Bereich der Abwasserbeseitigung sei der Landkreis Birkenfeld sehr dezentral aufgestellt und der hierfür erforderliche Energieaufwand belaste die allgemein hohen Verbrauchsentgelte in der gesamten Wasserwirtschaft des Landkreises. Mit der Kooperation mit den Stadtwerken Trier hoffe man, aus den Erfahrungen in dem Westeifelprojekt Entwicklungen im Landkreis Birkenfeld anstoßen zu können, die in eine sinnvolle und auf neuesten Erkenntnissen basierende Energiebewirtschaftung für den Raum Birkenfeld ergebe. Daher freue man sich auf die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Trier und gehe die nun kommenden Beratungen und zielorientierten Planungen hoffnungsvoll an. „Neben Qualität und Quantität wird die Klimaneutralität der Trinkwasserversorgung in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Vor diesem Hintergrund möchten wir im Rahmen des Projekts einerseits überprüfen, inwieweit neue, zusätzliche Potentiale zur Energieerzeugung genutzt werde können. Andererseits gilt es die vorhandene Infrastruktur unter Ausnutzung der Digitalisierung neu zu vernetzen und dadurch Mehrwert für alle Beteiligten zu schaffen“, so SWT-Vorstand Arndt Müller abschließend.

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