Seit Mai haben Studierende und Wissenschaftler die Möglichkeit, sich an dem einzigartigen Projekt zu beteiligen. Teilnehmer von mehr als 20 internationalen Universitäten, Künstler aus der ganzen Welt, lokale Experten, Architekten, Musiker und Tänzer arbeiten zusammen daran, das alltägliche urbane Leben zu untersuchen und Vorschläge zur Neuorganisation zu formulieren. Forschung, Diskussionen und konstanter Austausch sowie das Hinterfragen städtischer Routine sind einige der Methoden, die angewendet werden.
Die Kulisse, ein funktionierendes Regenwassersammelbecken, ist auch einmalig. Darin bauen Studierende und Lehrende gemeinsam ihren Campus: Lernräume und Werkstätten, ein Auditorium und einen Laborturm mit einem performativen Wasserfiltrationssystem, eine diskursive Küche, eine Bar als Protestgenerator und eine Fastfoodplantage.
Aber nicht nur Studierende können teilnehmen: Während des Semesters, das bis September geht, werden drei öffentliche Wochen (‚Open Weeks‘) angeboten, bei denen Interessenten an den angebotenen Veranstaltungen teilnehmen können. Die aktuellen Open Weeks haben am 29. Juni angefangen und gehen bis zum 15. Juli. Die nächsten finden vom 31.08-15.09.2018 statt.
Weitere Informationen zur Floating University Berlin finden Sie hier.
Mehr Details zum Projekt finden Sie in diesem Video der Kultursendung aspekte, vom ZDF, sowie in den Nachrichten des Stadtmagazins QIEZ und der BauNetz Media GmbH.
Mit Mikroblasen gegen Mikroplastik im Niederschlagswasser
Mikroplastik schwebt in der Luft, treibt in den Ozeanen und befindet sich sogar im Trinkwasser. Die Kunststoffteilchen sind kleiner als fünf Millimeter, kaum abbaubar und gelten als gefährlich für die Umwelt und menschliche Gesundheit. Zu den Hauptquellen von Mikroplastik gehört der Abrieb von Reifen, der auf Straßen zurückbleibt und vom Regen in die Kanalisation und schließlich in die Gewässer gespült wird. Eine Idee, um dieses Problem zu lösen, hat das Start-up MicroBubbles aus Bad Lippspringe.







