Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Warmer Juni beschert erste Blaualgen-Alarme

Sonniges heißes Wetter lädt zum Baden ein und bietet Cyanobakterien, im Volksmund Blaualgen genannt, ideale Bedingungen zur Vermehrung in Badegewässern. In verschiedenen Regionen warnten Gesundheitsämter schon Ende Juni vor Gesundheitsgefahren durch Blaualgenblüten.

von | 08.07.19

Grüne oder blaugrüne Schlieren können ein Zeichen für Blaualgen sein.

In Hamburg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Potsdam wurden in der letzten Juni-Woche oder Anfang Juli die ersten Warnungen vor Blaualgenblüten ausgesprochen. Die Bakterien, die natürlicherweise im Gewässer vorkommen, vermehren sich mit Anstieg der Wassertemperaturen und bei intensiver Sonneneinstrahlung.
Einige Blaualgenarten bilden Toxine, die bei empfindlichen Menschen bei Berührung allergische Reaktionen, Hautreizungen oder Ohrenschmerzen und bei Verschlucken Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall hervorrufen können. Deshalb wird besonders davor gewarnt, Kleinkinder und Hunde, die eher Gefahr laufen, Wasser zu schlucken, bei erhöhtem Blaualgenwachstum baden und am Ufer spielen zu lassen.
Der Wupperverband, der Anfang Juli über das Auftreten von Blaualgen in der Lingesetalsperre berichtete, gibt Hinweise für Badegäste zur frühzeitigen Erkennung von Blaualgen:

  • Ein erstes Zeichen für die Bildung von Blaualgen ist eine geringe Sichttiefe durch eine starke Trübung des Wassers.
  • Verzichten Sie auf das Baden, wenn Sie bis zu den Knien im Wasser stehen und Ihre Füße nicht sehen können.
  • Unterlassen Sie das Baden, wenn Sie deutliche grüne oder blaugrüne Schlieren auf der Wasseroberfläche erkennen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Innovationspreis für Echtzeitmonitoring im Gewässerschutz
Innovationspreis für Echtzeitmonitoring im Gewässerschutz

Das Projekt „Mehr Wasser für die Aue“ verbindet Gewässerentwicklung mit modernem Echtzeitmonitoring. Dafür wurden wilde-natur.org und der UHV 20 „Untere Oste“ beim niedersächsischen Gewässerwettbewerb „Bach im Fluss 26“ mit dem Innovationspreis ausgezeichnet.

mehr lesen
DVGW-Kongress online: Die Wärme unseres Trinkwassers
DVGW-Kongress online: Die Wärme unseres Trinkwassers

Steigende Durchschnittstemperaturen und mehr Hitzewellen lassen ein bislang wenig beachtetes Thema in den Fokus rücken: die Temperatur des Trinkwassers im Verteilnetz. Am 12. November beleuchtet der DVGW-Kongress online, wie diese Temperaturen entstehen, welche mikrobiologischen Folgen – etwa durch Aeromonaden – damit einhergehen können, und welche Gegenmaßnahmen sich in der Praxis bewährt haben, mit Erfahrungsberichten unter anderem von Gelsenwasser und den Stadtwerken Erfurt.

mehr lesen
Wasserwirtschaft unter Anpassungsdruck: DVGW fordert mehr Resilienz
Wasserwirtschaft unter Anpassungsdruck: DVGW fordert mehr Resilienz

Klimafolgen und steigende Anforderungen an den Gewässerschutz erhöhen nach Einschätzung des DVGW den Handlungsdruck in der Wasserwirtschaft. Auf dem DVGW Kongress 2026 rückte der Verband Investitionen in Infrastruktur, schnellere Anpassungsmaßnahmen und den vorsorgenden Schutz der Trinkwasserressourcen in den Mittelpunkt.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03