Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Mikroplastik im Schnee der Antarktis nachgewiesen

Forscher aus Neuseeland haben eine Studie veröffentlicht, die die Entdeckung von Mikroplastik im Neuschnee der Antarktis bestätigt. Die Studie ist die erste weltweit, die das Vorhandensein von Mikroplastik im frisch gefallenen antarktischen Schnee nachgewiesen hat.

von | 30.06.22

30. Juni 2022 | Forscher aus Neuseeland haben eine Studie veröffentlicht, die die Entdeckung von Mikroplastik im Neuschnee der Antarktis bestätigt. Die Studie ist die erste weltweit, die das Vorhandensein von Mikroplastik im frisch gefallenen antarktischen Schnee nachgewiesen hat.

Die in der Fachzeitschrift The Cryosphere veröffentlichte Studie „First evidence of microplastics in Antarctic snow“ (Erster Nachweis von Mikroplastik im Schnee der Antarktis) wirft ein Schlaglicht auf eine ernste Bedrohung der Antarktis. Forschungen haben ergeben, dass Mikroplastik negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Umwelt hat (Einschränkung des Wachstums, der Fortpflanzung und der allgemeinen biologischen Funktionen von Organismen sowie negative Folgen für den Menschen). Auf breiterer Ebene hat das Vorhandensein von Mikroplastikpartikeln in der Luft das Potenzial, das Klima zu beeinflussen, indem es das Schmelzen von Schnee und Eis beschleunigt.

Der Doktorand Alex Aves von der University of Canterbury (Neuseeland) sammelte Ende 2019 im Rahmen des Gateway Antarctica’s Postgraduate Certificate of Antarctic Studies Schneeproben vom Ross-Schelfeis in der Antarktis (Gateway Antarctica ist das Zentrum für Antarktisstudien und -forschung an der Universität von Canterbury). Zu diesem Zeitpunkt gab es nur wenige Studien, die das Vorhandensein von Mikroplastik in der Luft untersuchten, und es war nicht bekannt, wie verbreitet dieses Problem war.

Weitere Details zur Studie sowie zu den Ergebnissen erfahren Sie hier (Englisch).

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Neue StoryMap zeigt Forschungsergebnisse und Methoden im Ahrtal
Neue StoryMap zeigt Forschungsergebnisse und Methoden im Ahrtal

Das Forschungsprojekt MonAHR hat eine interaktive ArcGIS StoryMap veröffentlicht, die einen Einblick in die wissenschaftliche Begleitung der Gewässerwiederherstellung an der Ahr nach der Flutkatastrophe 2021 bietet. Die Plattform erläutert Forschungsziele, Methoden und Messverfahren und macht Entwicklungen im Ahrtal mithilfe interaktiver Karten anschaulich nachvollziehbar. Luftbildvergleiche zeigen Veränderungen vor und nach der Flut, während Bilder und Texte die Datenerhebung vor Ort veranschaulichen. Künftig sollen über die StoryMap auch aktuelle Forschungsergebnisse veröffentlicht werden.

mehr lesen
Rettungsplan für Europas Seegraswiesen
Rettungsplan für Europas Seegraswiesen

Seegras klingt unscheinbar, ist aber Klimaschützer, Kinderstube und Küstenschutz in einem. Mehr als 50 Wissenschaftler:innen aus 17 europäischen Ländern haben daher erstmals gemeinsame Empfehlungen zum Schutz und zur Wiederherstellung von Seegraswiesen vorgelegt. Die „European Seagrass Recommendations 2026“ enthalten acht konkrete Handlungsempfehlungen und sollen helfen, den Verlust dieser wichtigen Lebensräume zu stoppen.

mehr lesen
Geschlossene Fischzuchtanlagen aus Kunststoff für den Offshore-Einsatz
Geschlossene Fischzuchtanlagen aus Kunststoff für den Offshore-Einsatz

Geschlossene Aquakulturanlagen sollen eine kontrollierte Fischproduktion unter anspruchsvollen Offshore-Bedingungen ermöglichen. Für zwei FishGlobe-Anlagen in Norwegen lieferte AGRU tragende Kunststoffhalbzeuge und Rohrleitungssysteme aus PE 100-RC. Das geschlossene Containment-System reduziert Umwelteinflüsse und erleichtert den Betrieb der Anlagen.

mehr lesen
Flohkrebse zeigen überraschende Artenvielfalt im Atlantik
Flohkrebse zeigen überraschende Artenvielfalt im Atlantik

Eine genetische Untersuchung von Flohkrebsen in einem neu ausgewiesenen Meeresschutzgebiet im Nordostatlantik hat eine überraschend hohe Artenvielfalt am Meeresboden offenbart. Bereits eine einzelne Probenahme ergab 47 genetisch unterscheidbare Arten, Hochrechnungen deuten auf mehr als 120 Arten hin. Viele davon sind bislang wissenschaftlich unbekannt. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung weiterer Forschung für den Schutz der Tiefsee und ihrer Ökosysteme.

mehr lesen
Wenn ein Staudamm zur Gefahr wird
Wenn ein Staudamm zur Gefahr wird

Der Enguri-Staudamm in Georgien zählt mit einer Höhe von 271 Metern zu den größten Bogenstaumauern der Welt und ist eine der wichtigsten Energieinfrastrukturen des Landes. Rund die Hälfte der georgischen Stromversorgung hängt von der Anlage ab. Gleichzeitig befindet sich der Staudamm in einer tektonisch aktiven Region des Kaukasus und steht damit unter besonderer Beobachtung von Wissenschaftler:innen und Ingenieur:innen.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03