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Zukunftsfähige Entwässerung in Esch, Pesch und Auweiler

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Thema:
Autor: Sarah Hofer

Von links: Reinhard Zöllner, Bezirksbürgermeister Köln-Chorweiler; William Wolfgramm, Dezernent Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften Stadt Köln; Ulrike Franzke, Vorständin StEB Köln; Dr. Christian Gattke, Geschäftsbereichsleiter Planung und Bau StEB Köln; Jürgen Werker, Projektleiter StEB Köln
Quelle: StEB Köln

06.Oktober 2023 Ι Die StEB Köln plant, das bestehende Entwässerungssystem in Esch, Pesch und Auweiler bis Ende 2027 durch eine neue technische Gesamtlösung zu ersetzen, um eine zukunftsfähige und moderne Abwasserentsorgung zu gewährleisten. Dieses umfangreiche Projekt beinhaltet auch den Neubau des Abwasserpumpwerks in der Martinusstraße in Esch.

Heute hat Ulrike Franzke, Vorständin der StEB Köln, zusammen mit anderen Beteiligten den symbolischen ersten Spatenstich für ein neues Projekt gesetzt. Esch, Pesch und Auweiler in Köln leiten ihr zu klärendes Abwasser über das Pumpwerk in der Martinusstraße und den Kanal in der Blockstraße zum Klärwerk in Köln-Langel. Das nicht zu klärende Regenwasser wird über ein offenes Grabensystem zum Kölner Randkanal bei Pulheim geleitet. Die bestehenden Entwässerungsanlagen aus den 1970er Jahren sind veraltet und müssen dringend saniert werden.

Entwässerungssystem wird auf den neusten Stand der Technik gebracht

Ulrike Franzke betont: „Mit unserem Bauvorhaben bringen wir das gesamte Entwässerungssystem von Esch, Pesch und Auweiler auf den neuesten Stand der Technik. Wir gewährleisten damit eine langfristige, moderne Abwasserentsorgung und reduzieren so auch die Überflutungsgefahr bei Starkregen.“

Aufgrund von betrieblichen und wirtschaftlichen Überlegungen ist ein Austausch einzelner Komponenten nicht sinnvoll, daher haben sich die StEB Köln für eine schrittweise Erneuerung des gesamten Systems entschieden.

Erneuerung des Entwässerungssystems: Herausforderungen und Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr

William Wolfgramm, Dezernent für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften der Stadt Köln sowie Vorsitzender des Verwaltungsrats der StEB Köln, fügt hinzu: „Indem die StEB Köln das Entwässerungssystem hier von Grund auf erneuern, setzen sie einen wichtigen Baustein für unser Ziel, die Stadt Köln weiterhin als lebenswerten, sauberen Raum zu gestalten.“

Die meisten Arbeiten können außerhalb des öffentlichen Straßenraums durchgeführt werden.

Dr. Christian Gattke, Leiter des Geschäftsbereichs Planung und Bau bei den StEB Köln, weist jedoch darauf hin: „Einschränkungen für den Straßenverkehr lassen sich jedoch nicht gänzlich vermeiden. In den Bereichen, in denen der Kanal die Straßen kreuzt oder tangiert, wird es zu temporären Straßensperrungen kommen. Auch sind Beeinträchtigungen auf den Wirtschafts-, Rad- und Gehwegen möglich, die entlang des alten Grabens verlaufen.“

Die StEB Köln werden rechtzeitig Presseinformationen zu den anstehenden Arbeiten veröffentlichen. Anwohner werden zusätzlich durch Postwurfsendungen informiert. Die Zufahrten für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge sind jederzeit sichergestellt.

Die Fertigstellung des gesamten Projekts und die Inbetriebnahme der neuen Anlagen sind für Ende 2027 geplant. Danach sind noch einige Rückbau- und Wiederherstellungsarbeiten erforderlich. Die Kosten für das Gesamtprojekt inklusive Planung belaufen sich auf 118 Millionen Euro.

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