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Weltkonferenz zu Wasser und Abwassertechnologien in Essen

Die Weltkonferenz zu Wasser und Abwassertechnologien findet 2024 in Essen statt Die Veranstalter erwarten bis zu 600 internationale Wasserfachleute im Herzen des Ruhrgebiets

von | 20.06.23

Die Weltkonferenz zu Wasser und Abwassertechnologien findet 2024 in Essen statt.
Bildquelle:AdobeStock/EdNurg
Weltkonferenz

20. Juni 2023 Ι Auf der vom 24. bis 28. Juni 2024 in Essen stattfindenden Weltkonferenz „Leading Edge Conference für Wasser- und Abwassertechnologie“ (LET) tauschen sich internationale Wasserfachleute über Innovationen im Wassersektor aus.

Dieses Netzwerk ist ein wesentlicher Treiber, um die globalen Nachhaltigkeitsziele der Verein­ten Nationen im Bereich der Trinkwasserversorgung sowie der Abwasserreinigung zu erreichen. Die LET trägt zur weltweiten Gestaltung der Zukunft des Wasser- und Abwasserma­nagements bei. Sie ist dafür bekannt, bahnbrechende Ideen zu fördern und deren schnelle praktische Umsetzung zu ermöglichen.

Weltkonferenz im Herzen des Ruhrgebiets

Träger der Konferenz ist die International Water Association (IWA) mit Sitz in London. Die IWA ist das weltweit größte Netzwerk von Unternehmen, Experten und Institutionen der Wasserwirtschaft aus 140 Ländern.

Die Gastgeber der LET2024, der Ruhrverband, Emschergenossenschaft/Lippeverband (EGLV) und die Gelsenwasser AG, laden Wasserwirtschaftler*innen herzlich ein, an diesem globalen Event teilzunehmen.

Prof. Norbert Jardin, Vorstandsvorsitzender des Ruhrverbands: „Der Klimawandel ist Treiber für notwendige Veränderungen in der Wasserwirtschaft. Die Sicherstellung ausreichender Wassermengen für die Trinkwasserversorgung durch innovatives Talsperrenmanagement und die weitere Verbesserung der Abwasserreinigung durch optimale Verfahrenstechniken zur Eli­mination von Spurenstoffen sind nur zwei Herausforderungen, bei denen der internationale Wissensaustausch neue Ansätze hervorbringen kann.“

 

Die Konferenz wird auf dem Welterbe „Zeche Zollverein“ in Essen stattfinden. Der Ort selbst, eine ehemalige Steinkohlenzeche, die zum Museum und zum Weltkulturerbe wurde, ist ein Symbol des Wandels – von der durch die Nutzung fossiler Brennstoffe geprägten Industriege­sellschaft zum nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen dieser Erde. In der postindustriellen Gesellschaft wird Wasser eine immer zentrale Rolle einnehmen.

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