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Praxisforum Geothermie.Bayern in Pullach

24 Geothermieanlagen produzieren in Bayern klimafreundlich, effizient und zuverlässig Strom und Wärme. Mehrere Projekte befinden sich in verschiedenen Phasen der Entwicklung, vor allem ganz im Südosten. Beim Praxisforum Geothermie.Bayern am 28. Oktober 2021 berichten Fachleute aus der Praxis von ihren Erfahrungen und stellen praxisnahe Konzepte für die Tiefengeothermie vor. Zudem werden die besten geothermischen Anlagen in Bayern sowie die Nachwuchswissenschaft prämiert.

von | 23.06.21

24 Geothermieanlagen produzieren in Bayern klimafreundlich, effizient und zuverlässig Strom und Wärme. Mehrere Projekte befinden sich in verschiedenen Phasen der Entwicklung, vor allem ganz im Südosten. Beim Praxisforum Geothermie.Bayern am 28. Oktober 2021 berichten Fachleute aus der Praxis von ihren Erfahrungen und stellen praxisnahe Konzepte für die Tiefengeothermie vor. Zudem werden die besten geothermischen Anlagen in Bayern sowie die Nachwuchswissenschaft prämiert.

„Es ist spannend, welchen Aufschwung die Tiefengeothermie momentan im Osten Bayerns erlebt“, sagt Dr. Jochen Schneider vom Veranstalter Enerchange. „Von der Machbarkeitsstudie bis zur Inbetriebnahme können wir hier die verschiedenen Phasen der Projektentwicklung live beobachten. Gemeinsam können die entstehenden Geothermieanlagen in den Landkreisen entscheidend dazu beitragen, dass Strom und Wärme in Bayern zunehmend aus klimaneutralen Quellen stammen.“

Beim diesjährigen Praxisforum Geothermie.Bayern, das wie schon 2020 im Bürgerhaus in Pullach stattfindet, trifft sich die Branche zum Austausch über aktuelle Entwicklungen bei Projekten, aber auch in Politik, Wissenschaft und Technik. Wegen einer Terminkollision mit dem World Geothermal Congress wurde das Praxisforum Geothermie.Bayern um einen Tag auf den 28. Oktober 2021 verschoben – Kooperation statt Konkurrenz.

Aufgrund der guten Resonanz im letzten Jahr findet das Praxisforum wieder als Hybridevent statt mit der Möglichkeit, die Veranstaltung sowohl online als auch vor Ort zu verfolgen. Je nachdem, wie die Lage im Herbst sein wird, finden im Bürgerhaus Pullach aber auch bequem 250 Gäste Platz.

Praxis, Politik, Wissenschaft und Technik

Im Fokus des Kongresstages stehen Strom- und Wärmeprojekte in Bayern. Kommunen, Energieversorgungsunternehmen, Projektentwickler*innen und Dienstleister*innen beleuchten verschiedene Aspekte bei der Realisierung eines Geothermieprojektes.

Von der Politik erwartet die Geothermiebranche, wie auch die gesamte Wärmebranche, endlich Gewissheit, wie die lange geplante „Bundesförderung effiziente Wärmenetze (BEW)“ letztendlich aussehen wird. Etliche Unternehmen stehen mit ihren Projekten in der Warteschleife. Bis zum Herbst ist jedoch mit einer Verabschiedung des Fördermittelpaketes zu rechnen, so dass das Praxisforum mit aktuellsten Informationen aufwarten kann.

Und auch die technischen Aspekte der Erschließung geothermischer Energie werden nicht zu kurz kommen. In diesem Jahr sind Vorträge und Diskussionen zu Förderpumpen sowie zur Bohrlochintegrität in Planung.

Preise für Geothermieanlagen und Nachwuchswissenschaft

Zwei Highlights beim Praxisforum Geothermie.Bayern sind die Preisverleihungen für besondere Verdienste um die Tiefengeothermie. Der „Geothermische Energiepreis Bayern“ zeichnet die besten Geothermieanlagen in den Kategorien Wärme sowie der kombinierten Strom- und Wärmenutzung aus. Die Daten stammen aus der alljährlichen Betreiberabfrage von Enerchange und zeigen auch insgesamt, wie erfolgreich die Energiegewinnung aus Geothermie in Bayern ist.

Der Christian-Hecht-Preis prämiert die beste nachwuchswissenschaftliche Arbeit im Bereich der angewandten Tiefengeothermie. Bachelor- und Masterstudent*innen sowie Doktorand*innen, die an für die tiefe Geothermie relevanten Themen im bayerischen Molassebecken oder im Oberrheingraben forschen, können sich bewerben. 2020 überzeugte Laura Spitzmüller vom KIT mit ihrer innovativen Arbeit zur Lithiumextraktion aus geothermisch genutzten Tiefenwässern.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

(Quelle: Enerchange GmbH)

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