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Neues Speicherpumpwerk in Lohne sichert Trinkwasser

Mit einem neuen Speicherpumpwerk wird der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) die Versorgung mit Trinkwasser in der Stadt Lohne weiter stabilisieren. Baubeginn am Bergweg ist voraussichtlich im April.

von | 02.02.23

Trinkwasser Hände Wasser
Trinkwasser Hände Wasser
Trinkwasser Hände Wasser

2. Februar 2023 Ι Die Versorgung mit Trinkwasser in der Stadt Lohne soll mit einem neuen Speicherpumpwerk weiter stabilisiert werden. Baubeginn am Bergweg ist voraussichtlich im April.

Pumpwerk gewährleistet Trinkwasser

Der Trinkwasserbehälter hat ein Fassungsvermögen von 1400 Kubikmetern. Das neue Speicherpumpwerk wird eines von zukünftig sieben sein, die der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband, OOWV, zusätzlich zu 15 Wasserwerken in seinem Verbandsgebiet betreibt. Sie werden benötigt, um die erforderlichen Wassermengen und den Versorgungsdruck zu Spitzenzeiten zu gewährleisten. Dies ist insbesondere morgens und abends der Fall, wenn die meisten Menschen duschen, die Toilettenspülung benutzen oder auch kochen.

In der Vergangenheit ist es in Lohne in höher gelegenen Bereichen in Einzelfällen zu Einschränkungen gekommen, wenn an heißen Tagen der Wasserverbrauch besonders hoch war. Damit fortwährend genügend Trinkwasser verfügbar ist, wurden bereits 2019 Schritte eingeleitet. Der Bau einer zusätzlichen leistungsstarken Trinkwasserleitung zwischen Steinfeld und Lohne führte  eine spürbare Verbesserung des Versorgungsdrucks hherbei. Dieser Abschnitt zählt zur Transportleitung vom Wasserwerk Holdorf bis Lohne.

3,2 Millionen Euro für das Projekt

Das neue Gebäude am Bergweg besteht in erster Linie aus einem Pumpengebäude mit 60 Quadratmeter Grundfläche und dem Trinkwasserbehälter mit einem Durchmesser von 20,5 Metern. Besonders auffallen wird das Speicherpumpwerk im Landschaftsbild allerdings nicht: Es wird nach Fertigstellung erdüberdeckt sein. Der OOWV investiert rund 3,2 Millionen Euro netto in das Projekt. Mit einer Inbetriebnahme ist im Frühjahr 2024 zu rechnen. Es wird ab dann vom Wasserwerk Holdorf gespeist.

Um das Vorhaben realisieren zu können, müssen allerdings 15 Bäume gefällt werden. Diese Maßnahme ist Bestandteil der Baugenehmigung, die vom Amt für Umwelt und Tiefbau des Landkreises Vechta erteilt worden ist. Das Areal gehört zum Landschaftsschutzgebiet „Geestrücken mit seinen bewaldeten Gebieten zwischen Vechta und Steinfeld“. Zum Ausgleich werden an anderer Stelle Ersatzanpflanzungen vorgenommen.

Der OOWV versorgt täglich mehr als eine Million Menschen mit Trinkwasser und entsorgt umweltgerecht Abwasser in 39 Gemeinden und Städten. Das Verbandsgebiet erstreckt sich vom Dollart bis zum Dümmer und auf vier der sieben Ostfriesischen Inseln.

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Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Photo: Pixabay/Manuel Darío Fuentes Hernández

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