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Nach Unwetter droht Emscherdeich zu brechen

Nach starkem Regen in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 2023 ist ein Deich der Emscher instabil geworden. Zu der Erosion des linksseitigen Deiches ist es auf einer Länge von knapp 300 Metern gekommen. 

von | 23.06.23

Die hohen Wassermengen kommen von Osten her am Niederrhein an.
© Ilias Abawi/EGLV

23. Juni 2023 Ι Nach starkem Regen in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 2023 ist ein Deich der Emscher instabil geworden. Zu der Erosion des linksseitigen Deiches ist es auf einer Länge von knapp 300 Metern gekommen.

Böschung ist bereits deutlich schmaler geworden

Die Deicherosion sei am Freitagmorgen festgestellt worden, sagte ein Sprecher der Emschergenossenschaft. Auf dieser Länge sei die Böschung vor dem Deich bereits deutlich schmaler geworden. Teile des Deichs wurden komplett weggerissen.

Die Emschergenossenschaft hat umgehend Sicherungsmaßnahmen ergriffen und alle verfügbaren Kräfte mobilisiert. Aktuell wird vor allem mit Steinschüttungen dafür gesorgt, dass die Erosion nicht weiter voranschreitet. Außerdem wurde ein anliegender Betrieb geräumt.

Laut RZ erklärt Ilias Abawi, Sprecher der Emschergenossenschaft „Die Häuser werden nur vorsorglich geräumt, selbst wenn der Deich bricht, sind sie nicht in Gefahr, weil das Wohngebiet etwas höher liegt als die Emscher“.

Die Genossenschaft versuche, die Fundamente der Brücke zu sichern. Die Fließgeschwindigkeit der Emscher erschwere die Aktion, so Abawi.

NRW-Umweltminister Oliver Krischer ist auf dem Weg

Abawi erklärt weiterhin, dass es seit gestern zu hohe Regenmengen in der gesamten Emscherregion gekommen ist. Diese Wassermengen kämen von Osten her am Niederrhein an. Aktuell sei man dabei, den Deich mit Steinen zu sichern. Ein Betrieb in Ufernähe wurde vorsorglich geräumt. Für den Nachmittag hat sich NRW-Umweltminister Oliver Krischer angekündigt, um sich ein Bild der Lage zu machen.

Im Augenblick entspannt sich die Lage, aber noch will die EG – um wirklich sicherzugehen – keine Entwarnung gegeben. Es erfolgen noch weitere Sicherungsmaßnahmen, um auch unvorhergesehene Risiken auszuschließen.

Die Emschergenossenschaft wird bei Veränderungen der Lage informieren.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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