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Internationale Zusammenarbeit für Wasserwirtschaft: OOWV und Buffalo City

Aus diesem Grund haben der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) und der Wupperverband (Wuppertal) bereits 2022 eine internationale Zusammenarbeit mit der Metropolgemeinde Buffalo City begonnen. Nun waren die Gäste aus Südafrika erstmals in Oldenburg zu Gast.

von | 27.07.23

Yomelela Tyali (Ratsmitglied Buffalo City), Volker Bruns (Leiter der OOWV-Kläranlage Oldenburg), Bürgermeisterin Princess Faku, Meike Lenzen (Projektingenieurin aus der Abteilung Internationale Zusammenarbeit und Wasserinnovationsnetzwerke beim OOWV), Darby Gounden (Manager International and Intergovernmental Relations) und Mxolisi Maxon Yawa (City Manager).
Quelle: Heiko Poppen/OOWV

27. Juli 2023 Ι Die Herausforderungen an die Wasserwirtschaft, wie Klimawandel, Trockenheit und Wasserbedarfe, sind im Nordwesten Deutschlands ähnlich wie im Süden Afrikas. Aus diesem Grund haben der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) und der Wupperverband (Wuppertal) bereits 2022 eine internationale Zusammenarbeit mit der Metropolgemeinde Buffalo City begonnen. Nun waren die Gäste aus Südafrika erstmals in Oldenburg zu Gast.

„Wir brauchen den globalen Blick, um lokal auf Veränderungen reagieren zu können“, sagt OOWV-Geschäftsführer Karsten Specht.

Politische Delegation zu Gast in Oldenburg

Ein regelmäßiger Austausch zwischen den Praktikern der drei Partner ist Teil dieser Zusammenarbeit. Erstmals besuchte eine politische Delegation aus Südafrika, darunter Bürgermeisterin Princess Faku, die Region im Rahmen der Partnerschaft. Zusammen mit ihren Kollegen Mxolisi Yawa, Yomelela Tyali und Darby Gounden besichtigten sie das Wasserwerk in Nethen und die Kläranlage in Oldenburg des OOWV. Interessanterweise unterhält auch die Stadt Oldenburg seit mehr als zehn Jahren eine Partnerschaft mit Buffalo City. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann empfing die Gäste persönlich.

„Dieser Besuch hat dem ganzen Projekt Rückenwind gegeben“, sagt Meike Lenzen, Projektingenieurin aus der Abteilung Internationale Zusammenarbeit und Wasserinnovationsnetzwerke (IZW) beim OOWV. „Das Interesse an Themen wie Ökolandbau für den Grundwasserschutz, die Qualität des Rohwassers und unseren Umweltbildungsstandorten war groß“.

Die Wasserversorgung der Menschen auf Spiekeroog und Langeoog über eine Süßwasserlinse unterhalb der jeweiligen Insel erstaunte die Delegation.

„Die politischen Gäste haben vermittelt bekommen, warum die Partnerschaft so wichtig ist“, bilanziert Meike Lenzen und ergänzt: „Für eine sichere Versorgung muss über Grenzen hinweggedacht und an einem Strang gezogen werden.“

Die Kooperation ist eine Herzensangelegenheit

Für Geschäftsführer Karsten Specht ist das Vorantreiben der internationalen Kooperationen des OOWV mit Südafrika und auch der Ukraine eine Herzensangelegenheit. Er setzt sich stark für deren Erfolg ein.

 „Der direkte Austausch zwischen Expertinnen und Experten auf allen Ebenen machen die Partnerschaften so gewinnbringend. Wir können das jeweilige Wissen teilen“, so Karsten Specht.

Es ist gut zu wissen, dass diese Projekte nicht durch Gebühren und Entgelte finanziert werden, sondern größtenteils aus Fördertöpfen stammen.

Nach ihrem Besuch in Oldenburg reiste die Delegation gemeinsam nach Berlin. Dort nahmen sie an der Veranstaltung “Water Operators’ Partnerships (WOPs) – Sustainable Water Security Beyond Aid” teil, die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) veranstaltet wurde. Die Veranstaltung thematisierte die Bedeutung internationaler Partnerschaften kommunaler Unternehmen für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. OOWV-Geschäftsführer Karsten Specht betonte die Bedeutung länderübergreifender Zusammenarbeit bei essenziellen Fragen der Wasserwirtschaft.

Im Anschluss fand das jährliche Netzwerktreffen der Betreiberplattform statt. 70 Teilnehmer aus neun Betreiberpartnerschaften tauschten sich über technische und betriebswirtschaftliche Themen aus. Es wurde auch besprochen, wie Wissenstransfer und Capacity Development (Hilfe zur Selbsthilfe) im Unternehmen ausgebaut werden können.

Weitere Informationen zum OOWV

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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