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„Alles Wasser Volt“: Initiative bündelt Ausbildungsangebote

Erfolgreicher Klimaschutz braucht Fachkräfte. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) startet die Initiative "Alles Wasser Volt" und bündelt damit Ausbildungsangebote von über 200 Unternehmen.

von | 27.06.23

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft startet die Initiative „Alles Wasser Volt".
Bildquelle: Pixabay/ Diema
Alles Wasser Volt

27. Juni 2023 Ι Erfolgreicher Klimaschutz braucht Fachkräfte. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) startet die Initiative „Alles Wasser Volt“ und bündelt damit Ausbildungsangebote von über 200 Unternehmen.

Der Klimawandel stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen

Die Bedrohung des Klimawandels sowie die Notwendigkeit einer grundlegenden Energiereform stellen die Gesellschaft vor massive Herausforderungen. Die Initiative „Alles Wasser Volt“ soll helfen: Es gilt, unser bestehendes Energiesystem so umzugestalten, dass es CO2-neutral betrieben werden kann, während gleichzeitig die Wasserinfrastruktur an die Auswirkungen des Klimawandels angepasst wird. Um diese wichtigen Ziele zu erreichen, ist es von entscheidender Bedeutung, technische Lösungen zu finden, finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen und neue Anlagen zu errichten. Hierfür sind insbesondere Fachkräfte in den Bereichen Technik, Ingenieurswesen und IT von großer Bedeutung.

„Alles Wasser Volt“ soll junge Menschen für zukunftsorientierte Bereiche begeistern

Um junge Menschen für diese zukunftsorientierten Arbeitsbereiche zu begeistern, hat der BDEW die Ausbildungsinitiative ins Leben gerufen. Ein Netzwerk von über 200 Unternehmen aus der Energie- und Wasserwirtschaft bündelt hierbei Ausbildungsplätze, dualen Studiengänge und Schülerpraktika. Eine Webseite bietet zusätzlich kurze Erklärungen zu den einzelnen Berufen sowie eine digitale Karte zur regionalen Suche von Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten. Initiiert vom VfEW Verband für Energie- und Wasserwirtschaft Baden-Württemberg e.V. wurde die Initiative vom BDEW deutschlandweit weiterentwickelt.

„Die Energiewende ist ein Jobmotor: Allein der Um- und Ausbau der Energieerzeugung, der Netze und Wasserstoffwirtschaft können bis 2030 Investitionen in Höhe von insgesamt 600 Milliarden Euro auslösen. Das ist ein gewaltiges Konjunkturpaket, mit dem natürlich auch neue Arbeitsplätze verbunden sind“ erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Klar ist: Die Energiewende und die Dekarbonisierung der anderen Sektoren ist ein Jahrhundertprojekt, das nur gelingen kann, wenn genügend Hände mit anpacken. Die junge Generation kann die Welt, in der sie lebt, nachhaltig mitgestalten. In den Branchen Energie, Elektromobilität und Wärme werden die Weichen für eine klimaneutrale Zukunft gestellt. Es braucht Menschen, die Windräder bauen und Solaranlagen installieren, die die Netze ausbauen, Ladeangebote für E-Autos optimieren und neue Heizungen einbauen. Elektronikerinnen, Industriekaufleute und Fachinformatiker, um nur einige Berufe zu nennen, werden die neuen Helden. Jeder kann einen Unterschied machen.“

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