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DuPont erwirbt Membrangeschäft von BASF

BASF und DuPont Safety & Construction gaben am 23. September die Unterzeichnung einer Vereinbarung bekannt, nach der BASF ihr Geschäft mit Ultrafiltrationsmembranen an DuPont verkaufen wird. Der Verkauf umfasst Anteile an der inge GmbH, deren internationalen Vertrieb, den Standort Greifenberg von inge sowie bestimmtes geistiges Eigentum.

von | 24.09.19

Ultrafiltrationsanlage der inge GmbH zur Wasseraufbereitung (Bild: Archiv gwf Wasser+Abwasser).

Die inge GmbH mit Sitz in Greifenberg am Ammersee ist bekannt für ihre Ultrafiltrationstechnologie zur Aufbereitung von Trink-, Prozess-, Abwasser und Meerwasser. Das Herzstück der Produkte ist die selbstentwickelte, patentgeschützte Multibore-Membran. Das Produktspektrum des Unternehmens umfasst die Membranmodule, eigens entwickelte, platzsparende Rack-Konstruktionen und die technische Unterstützung der Kunden.
"Das inge-Team hat hervorragende Arbeit geleistet und die Ultrafiltrationsmembran-Technologie zu einem etablierten Player auf dem Markt gemacht. Die Synergien mit BASF sind jedoch sehr begrenzt", sagte Anup Kothari, President, Performance Chemicals, BASF. "Für das Geschäft mit Ultrafiltrationsmembranen bietet die Zugehörigkeit zu DuPont, einem strategischen Käufer, ein starkes Wertschöpfungspotential und die besten Voraussetzungen, um die nächste Wachstumsstufe erreichen zu können."
"Als weltweit führender Anbieter innovativer Lösungen für die Wasserwirtschaft sind wir ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, unseren Kunden bei der Lösung von Herausforderungen im Bereich Wasser auf der ganzen Welt zu helfen", sagte Rose Lee, President, DuPont Safety & Construction. "Diese Technologie und das Team der inge GmbH mit seiner Expertise erweitern unser Portfolio und verbessern unsere Fähigkeit, maßgeschneiderte, integrierte Lösungen für Trinkwasser-, Industrielle- und Abwasserbehandlungsanwendungen weltweit zu entwickeln."
Der Abschluss, dessen finanzielle Details nicht bekannt gegeben wurden, wird vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Behörden für Ende 2019 erwartet.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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