Weil Deutschland keine Phosphorreserven hat, muss der wichtige Dünger-Bestandteil bislang importiert werden. In Hamburg will man den Rohstoff bald in größerem Stil aus Klärschlamm gewinnen: Im Klärwerk am Köhlbrandhöft soll die weltweit größte Anlage zur Rückgewinnung von Phosphor aus Abwasser entstehen. Hamburg als Vorreiter Hamburg Wasser will im kommenden Jahr mit dem Bau des Klärwerkes beginnen und nach einem Jahr in den Regelbetrieb gehen, wie das städtische Unternehmen mitteilte.
"Wir gehen damit eine Herausforderung von globaler Bedeutung aktiv an", sagte Geschäftsführer Michael Beckereit. Der Plan ist, dass nach etwas zwei Jahren mit dem Verkauf der Phosphorsäure zusätzlich Geld verdient werden kann. Würde man in allen deutschen Kläranlagen dieses Verfahren anwenden, müssten nur noch etwa 40 Prozent des jetzigen Bedarfs importiert werden.
Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburg-will-Phosphor-aus-Abwasser-gewinnen,hamburgwasser226.html
STRABAG stärkt Wasserinfrastruktur-Segment mit WTE-Übernahme
Erfolgreicher Tag für die STRABAG SE: Am 02.03.2026 übernahm diese die WTE Wassertechnik GmbH (WTE) von der EVN AG. Ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung der Strategie 2030 ist mit dem Vollzug der Transaktion für STRABAG gelungen, womit sie zudem ihr Portfolio im wachstumsstarken Bereich der Wasserinfrastruktur deutlich ausbauen.







