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Mennicke führt Reha-Maßnahme am Wasserversorgungsnetz im Schwabinger Westen durch

Kategorie:
Autor: Jonas Völker

Mennicke führt Reha-Maßnahme am Wasserversorgungsnetz im Schwabinger Westen durch

Die Stadtwerke München garantieren ihren Kunden die Einhaltung bester Trinkwasserqualität von der Quelle bis zur Wasseruhr. Eine wichtige Komponente bei der Wahrung der hohen Wassergüte ist die Instandhaltung und regelmäßige Wartung des 3 200 Kilometer langen Trinkwassernetzes der bayerischen Landeshauptstadt. Im Bereich der Belgradstraße in Schwabing-West sind die Wasserrohre teilweise bis zu 100 Jahre alt. Um weiterhin eine einwandfreie Versorgung der Haushalte mit Wasser zu gewährleisten, stand dort eine Sanierungsmaßnahme an, bei der rund 550 Meter Leitung renoviert wurden.

Mit der Erneuerung der alten Gussleitungen DN 300 GG wurde die Mennicke Rohrbau GmbH als bewährter Partner der Stadtwerke München betraut. Der Auftraggeber entschied sich für das Close-Fit-Verfahren und damit für eine sowohl kostengünstige als auch umweltschonende Methode.

Um die Anlieger der Belgradstraße auch während der Bauarbeiten zuverlässig mit Wasser versorgen zu können, verlegte das Mennicke-Team vor Baubeginn ein aus einem oberirdisch verlaufenden PE-Rohr bestehendes Provisorium. Anschließend hoben die Tiefbauspezialisten die Start- und Zielgruben aus, die für das abschnittsweise Einbringen der Close-Fit-Liner in die alten Wasserrohre benötigt wurden. Nach dem Einzug des U-förmig gefalteten PE-HD-Liners DA 300 mittels Winde nahm dieser durch das Einleiten von unter Druck stehendem Heißdampf wieder seine ursprüngliche runde Form an und passte sich dabei spaltlos an das alte Rohr an.

Die sanierten Wasserleitungen legte Mennicke an einzelnen Stellen frei, um die insgesamt 16 Hausanschlüsse an das Wasserversorgungsnetz anzuschließen. Bei der Verbindung der Hausanschlüsse mit den sanierten Altrohren kam ein Window-Cutter zum Einsatz. „Mit diesem Spezialgerät konnten wir präzise Öffnungen in das Altrohr schneiden, ohne den innen verlaufenden Close-Fit-Liner zu beschädigen“, erläutert Sebastian Rother, zuständiger Bauleiter bei Mennicke. „Danach installierten wir Aufschweißsättel auf die passgenau ausgeschnittenen Öffnungen und durchbrachen mithilfe eines Schleusenbohrgeräts den Close-Fit-Liner, um so die Verbindung zwischen den Anschlüssen der einzelnen Haushalte und der sanierten Wasserleitung herzustellen“, so Rother. Die Leitung konnte nach zehn Wochen Bauzeit wieder in Betrieb genommen werden.

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