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Bayerns Umweltministerium plant Ausbau des Grundwasser-Messnetzes bis Ende 2024

In Bayern schreitet der Ausbau des Grundwasser-Messnetzes voran. Das Messnetz besteht derzeit aus rund 830 Messstellen, während weitere 200 Standorte auf ihre Eignung geprüft werden.

von | 25.08.23

Das Gesamtkonzept des Umweltministeriums sieht bayernweit 1.500 Messstellen bis Ende 2024 vor.
Quelle: AdobeStock/brudertack69

25. August 2023 Ι In Bayern schreitet der Ausbau des Grundwasser-Messnetzes voran. Das Messnetz besteht derzeit aus rund 830 Messstellen, während weitere 200 Standorte auf ihre Eignung geprüft werden.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte heute in München: “Wasser ist Leben. Wir haben alle ein gemeinsames Ziel: Sauberes Wasser für ganz Bayern. Dazu haben wir beschlossen, das Grundwasser-Messnetz bis Ende 2024 auf 1.500 Messstellen zu erweitern. Der Ausbau läuft unter Hochdruck. Das Ziel wird erreicht.”

Umweltverwaltung setzt auf Transparenz und Dialog mit Landwirten

Die Umweltverwaltung setzt die bestehende Informationskampagne zur Ausweisung von mit Nitrat belasteten (roten) Gebieten und den hierfür verwendeten Messstellen vor Ort fort. Die Wasserwirtschaftsämter stehen bereits in Kontakt mit den Landwirten in den jeweiligen Regionen und machen dazu weitere Gesprächsangebote.

“Wir setzen weiterhin auf Transparenz und Dialog. Unser Ziel ist es, umfassend über das bestehende Messnetz und seinen Ausbau zu informieren. Mir geht es darum, dass wir noch mehr miteinander statt übereinander sprechen. Für eine weitere Verstärkung der individuellen Beratung und Information wird im Ministerium außerdem eine zentrale Ansprechstelle eingerichtet, an die sich alle Landwirte wenden können”, so Glauber.

Individuelle Lösungen und Ausbau des Messnetzes

In der aktuellen Legislaturperiode hat die Umweltverwaltung bereits vielfach im Detail über einzelne Messstellen informiert.

Glauber: “Ich war selbst mehrfach vor Ort, um mir ein konkretes Bild zu machen. Alleine mit neuen Messstellen werden wir die bestehenden Herausforderungen aber nicht bewältigen. Wir brauchen einen fairen Umgang mit unseren Landwirten. Um das Grundwasser vor zu viel Nitrateintrag zu schützen, sollten wir auf die Verursacher individuell zugreifen statt pauschal auf alle Landwirte, deren Feldstücke sich infolge der im Grundwasser gemessenen Nitratkonzentrationen in einem roten Gebiet befinden. Der Schlüssel dazu ist die Nährstoffbilanz für den einzelnen landwirtschaftlichen Betrieb. Dafür haben wir uns von Anfang an ausgesprochen und werden wir uns auch weiterhin einsetzen. Dabei ist der Bund gefordert, die hierfür notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.”

Das Gesamtkonzept des Umweltministeriums sieht bayernweit 1.500 Messstellen bis Ende 2024 vor. Der Ausbau der Messstellen ist ein kontinuierlicher Prozess. In erster Linie wird eine Vielzahl bestehender Messstellen, die aktuell hierfür noch nicht genutzt werden, auf ihre Eignung zur Aufnahme in das Messnetz überprüft. Ergänzend hierzu werden neue Messstellen errichtet und nach erfolgreicher Eignungsprüfung in das Messnetz aufgenommen. Mit fortgesetzter Validierung der Standorte wird sich der Messstellenbestand zukünftig wesentlich weiter erhöhen.

Insgesamt stehen in diesem Jahr rund 10 Millionen Euro für den Ausbau des Messnetzes bereit. Für die Ausweisung der roten Gebiete zum 1. Januar 2021 wurden 588 Messstellen verwendet, für die Ausweisung zum 30. November 2022 bereits 685 Messstellen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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