Der rationelle Umgang mit Betriebswasser, welches nach DIN 4046 definiert ist als „gewerblichen, industriellen, landwirtschaftlichen oder ähnlichen Zwecken dienendes Wasser mit unterschiedlichen Güteeigenschaften, worin Trinkwasserqualität eingeschlossen sein kann“, steht bei Industriebetrieben zunehmend im Vordergrund. Die Gründe dafür liegen einerseits in vorhandenen Förderungs- bzw. Bezugskapazitätsbegrenzungen bei steigender Produktion und im (imagewirksamen) Umweltschutz. Andererseits wird gezielt versucht, Wasserkosten zu begrenzen. Die Kosten der industriellen Wassernutzung entstehen auf der Bezugsseite durch Trinkwassergebüh-ren, Entnahmeentgelte sowie Gewinnungs-, Aufbereitungs- und Transportkosten. Bei der Abwasserentsorgung fallen Kosten überwiegend durch die Abwasserbehandlung sowie durch Abwasserabgaben bzw. Abwassergebühren und Zuschläge an. Durch den Ansatz der Mehrfach- bzw. Kreislaufnutzung können diese Aufwendungen zwar oft reduziert werden, dennoch entstehen neue Kosten durch interne Behandlungs- und Verteilungsmaßnahmen. Zwischen dieser Kostenent- und -belastung gilt es, unter Berücksichtigung gesetzlicher und regionaler Auflagen, sowie Verfügbarkeiten und Produktionsentwicklungen, ein Optimum zu finden.
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