Wie ist der tatsächliche Zustand von Druckrohrleitungen (DRL)? Fragen, auf die es oft keine richtige Antwort gibt, sind:
- Wie ist die tatsächliche Lage der DRL?
- Wie ist der tatsächliche Zustand der DRL?
- Wie hoch ist die Restnutzungsdauer der DRL?
- Wo gibt es welches Havariepotenzial an der DRL?
- Wie hoch ist der Reparatur- / Sanierungsbedarf der DRL?
- Wann wurde die Dichtheit der DRL nachgewiesen?
- Gibt es eine Prüf-/Inspektionspflicht für DRL?
- Welche Prüf-/Inspektionstechnologie gibt es für DRL?
- Welche örtichen Voraussetzungen werden gebraucht?
Gebaut, eingebraben, tagtäglich benutzt und vergessen, solange sie keine Probleme verursachen – Druckrohrleitungen, die Stiefkinder der unterirdischen Infrastruktur. Was weiß man über DRL z.B. in der Abwasserbranche? Herzlich wenig, denn erst seit der Kanalumfrage 2015 werden Daten zu DRL abgefragt. Die „Dunkelziffer“ ist enorm hoch. Und die vielen Druckentwässerungsnetze sind ganz in Unkenntnis versunken, bis hin zur Unkenntnis der Lage.
Unsere Schätzungen: in Deutschand werden über 100.000 km DRL ab DN100 und größer betrieben. Dazu kommen nochmal 100.000 km DRL ab DN80 und kleiner. Allein für Abwasser, ein grundwassergefährdendes Medium!
DRL unterliegen Verschleiß und Alterungsprozesse und viele sind zwischen 40 und 60 Jahren alt. Die Bundesländer werden aktuell aktiv und sowohl WHG und ÜAnlG fordern den Betreibern Einiges ab, was im Bestand oft nur schwer erfüllbar ist. Tatsächliche Fakten als Grundlage für Investitionsentscheidungen einer Rehabilitation oder Sanierung bis hin Ersatzeubau fehlen.
Inspektion wäre ein wichtiges Instrument, um den tatsächlichen Zustand der DRL zu ermitteln. Geht das überhaupt und wenn ja, welche Voraussetzungen müssen vorhanden sein? Wer unterstützt uns dabei? Was kostet das?
Der PRAXISTAG DRUCKROHR INSPEKTION am 24.05.2023 in Weimar nimmt das Thema auf und führt Betreiber, Technologie und Dienstleister zusammen.
Studis und Azubis können online kostenfrei teilnehmen.


