Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Tagung „Extrem.Wasser.Tage.“: Wasserextreme im Fokus

Die Tagung „Extrem.Wasser.Tage.“ am 3. und 4. April 2025 im Neckar Forum Esslingen widmet sich den zunehmenden Herausforderungen durch Hochwasser, Starkregen und Wassermangel. Fachleute, Politiker und Kommunalvertreter diskutieren gemeinsam über zukunftsfähige Lösungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasserextremen.

von | 03.04.25

Zwei Tage lang – am 3. und 4. April 2025 – stehen Strategien für den Umgang mit Hochwasser, Starkregen und Wassermangel im Mittelpunkt.
Quelle:KEA

Unter dem Motto „Von einem Wasserextrem ins andere – was kommt auf uns zu?“ lädt die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) zur Tagung „Extrem.Wasser.Tage.“ nach Esslingen ein. Zwei Tage lang – am 3. und 4. April 2025 – stehen Strategien für den Umgang mit Hochwasser, Starkregen und Wassermangel im Mittelpunkt. Eingeladen sind Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Fachbehörden, Wissenschaft und Planung sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, den Austausch über integrale und zukunftsfähige Konzepte zu fördern.

Extreme Wetterlagen: Baden-Württemberg unter Druck


Die jüngsten Unwetterereignisse im Mai und Juni 2024 haben erneut gezeigt, wie stark Baden-Württemberg von Wasserextremen betroffen ist. Zwar konnten durch verbesserte Vorsorgemaßnahmen existenzielle Schäden in vielen Regionen verhindert werden – dennoch bleibt der Handlungsdruck hoch. Die Tagung will aufzeigen, welche konkreten Schritte erforderlich sind, um Kommunen und Infrastrukturen widerstandsfähiger zu machen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Kombination von technischer Vorsorge und naturbasierten Lösungen.

Prominente Stimmen im Dialog


Ein Highlight der Veranstaltung ist die Gesprächsrunde mit Umweltministerin Thekla Walker. Gemeinsam mit Steffen Jäger, Präsident des Gemeindetags Baden-Württemberg, Bettina Lisbach, Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe, sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Verwaltung diskutiert sie über politische, technische und gesellschaftliche Lösungsansätze. Auch Kommunalpolitikerinnen und -politiker aus hochwasserbetroffenen Gemeinden sind eingebunden und bringen ihre Erfahrungen ein.

Von der Theorie zur Praxis: Wege zu einem klimarobusten Wassermanagement


Neben Vorträgen und Diskussionen werden auch praxisorientierte Foren angeboten. Sie befassen sich mit Fragen wie: Wie kann eine wassersensible Stadtentwicklung gelingen? Was bedeutet Niedrigwasser für unsere Wasserversorgung? Und wie lassen sich der Grundwasserschutz und die Stabilisierung des Landschaftswasserhaushalts langfristig sichern? Die Tagung liefert Impulse für eine klimaresiliente Zukunft – und setzt auf den Schulterschluss von Politik, Fachwelt und Gesellschaft.

Weitere Informationen

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Barsiliens Wassernetze modernisieren
Barsiliens Wassernetze modernisieren

GF hat einen Vertrag im Wert von rund CHF 100 Mio. mit Sabesp, Brasiliens führendem Wasser- und Abwasserunternehmen, unterzeichnet. Er umfasst die Lieferung von Produkten und Lösungen für die Modernisierung von Wasserversorgungsnetzen im Bundesstaat São Paulo. Die 24-monatige Vereinbarung zählt zu den größten Aufträgen in der Geschichte von GF.

mehr lesen
Smarte Netze, bessere Daten
Smarte Netze, bessere Daten

Es ist ein zunehmendes Problem: Viele hydrometeorologische Messstationen arbeiten noch mit veralteter Technik, sind unterschiedlich aufgebaut oder liefern fehlerhafte Daten. Dadurch entstehen Unsicherheiten, die sich unmittelbar auf Entscheidungen auswirken können – etwa bei Hochwasserwarnungen. Zwei miteinander verbundene Projekte des Instituts für nachhaltige Wassersysteme der Hochschule Hof (inwa) beschäftigen sich mit diesem Thema.

mehr lesen
Mehr Daten, mehr Risiko? Der Umgang mit sensiblen Infrastrukturinformationen
Mehr Daten, mehr Risiko? Der Umgang mit sensiblen Infrastrukturinformationen

Wie viel Transparenz ist bei kritischen Infrastrukturen noch verantwortbar? Angesichts neuer technologischer Möglichkeiten wächst die Herausforderung, öffentlich zugängliche Informationen vor Missbrauch zu schützen. Der BDEW plädiert deshalb für ein Umdenken: Bestehende Regelungen sollen überprüft und so weiterentwickelt werden, dass sie sowohl Informationsansprüche als auch Sicherheitsanforderungen gleichermaßen berücksichtigen.

mehr lesen
Wege zu bezahlbarem Wasser in Megastädten
Wege zu bezahlbarem Wasser in Megastädten

Bis 2050 wird fast die Hälfte der städtischen Bevölkerung weltweit mit Wasserknappheit konfrontiert sein. Eine internationale Studie zeigt am Beispiel der indischen Millionenstadt Pune, dass besonders arme Haushalte während mehrjähriger Dürren bei der Wasserversorgung stark benachteiligt sind – trotz zahlreicher Verbesserungsmaßnahmen.

mehr lesen
Fraunhofer IEG und Wuppertaler Stadtwerke starten Machbarkeitsstudie zu Geothermie
Fraunhofer IEG und Wuppertaler Stadtwerke starten Machbarkeitsstudie zu Geothermie

Die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG und die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) setzen die Zusammenarbeit bei der geowissenschaftlichen Erkundung der tiefen Geothermie in Wuppertal fort. Ziel ist eine fundierte Machbarkeitsstudie für die Nutzung von Wärme aus mehreren tausend Metern Tiefe. Denn Erdwärme kann eine klimafreundliche und zukunftssichere Energiequelle für die städtische Wärmeversorgung darstellen.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03