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Tag der Daseinsvorsorge: VKA und VKU werben für kommunale Arbeitgeber

Um das Gemeinwohl auch für die kommenden Generationen zu sichern, appellieren die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl an die Parteien, auch weiterhin gute Rahmenbedingungen für kommunale Unternehmen zu schaffen.

von | 23.06.21

Auch in schwierigen Zeiten hat sich gezeigt: Auf das Team #Daseinsvorsorge ist Verlass. Die über zwei Millionen Beschäftigten des kommunalen öffentlichen Dienstes haben Deutschland auch in der Krise am Laufen gehalten. Dies gilt insbesondere für die 283.000 Mitarbeitenden in den kommunalen Unternehmen. Sie versorgen die Menschen mit Strom, Wärme, Wasser und schnellem Internet via Glasfaser und entsorgen Abwasser und Abfall – verlässlich, immer und überall. Um das Gemeinwohl auch für die kommenden Generationen zu sichern, appellieren die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl an die Parteien, auch weiterhin gute Rahmenbedingungen für kommunale Unternehmen zu schaffen.

„Verlässlicher Arbeitgeber“

Niklas Benrath, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA): „Gerade in Pandemie-Zeiten zeigt sich, dass die kommunalen Unternehmen der öffentlichen Daseinsvorsorge für die Funktionsfähigkeit und das Wohl von Staat und Gesellschaft von herausragender Bedeutung sind. Es ist wichtig, dass die öffentliche Daseinsvorsorge auch stärker ins Bewusstsein derjenigen rückt, die ihre berufliche Zukunft planen: Eine Tätigkeit im kommunalen öffentlichen Dienst ist sinnstiftend. Als verlässlicher Arbeitgeber mit leistungsbereiten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben die kommunalen Unternehmen ihren Beitrag zur Pandemiebekämpfung auch auf der betrieblichen Ebene mit Bravour geleistet. Dabei ist eins klar: Daseinsvorsorge lebt von den Beschäftigten, die diese Leistungen vor Ort erbringen. Diesen werden daher attraktive Vergütungsmodelle und tarifvertraglich umfassend geregelte Arbeitsbedingungen sowie ein attraktives Arbeitsumfeld geboten. Das ist in der heutigen Arbeitswelt nicht selbstverständlich. Eine Tätigkeit bei kommunalen Unternehmen lohnt sich – für alle Beteiligten.“

Stadtwerke sind elementar für Gesellschaft

Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU): „Die Mitarbeitenden der Stadtwerke und weiterer kommunaler Unternehmen – wir sagen oft „Team #Daseinsvorsorge“ – sind der Nukleus der Daseinsvorsorge: Ohne sie kein Strom aus der Steckdose, kein Trinkwasser aus dem Wasserhahn, kein schnelles Internet über Glasfaser, keine behaglich warme Wohnung im Winter, keine sichere Entsorgung von Abwässern und Abfällen. Leistungen wie diese gehören so fest zu unserem Alltag, dass sie (beinahe als zu) selbstverständlich wahrgenommen werden. Allzu oft rücken sie erst in den Fokus, wenn es einmal nicht läuft. Das ist für uns die falsche Perspektive, die wir ein bisschen verändern möchten. Denn Daseinsvorsorge ist elementar für das Gelingen unserer Gesellschaft, quasi der Kitt für unser Miteinander – daran sollte nicht nur zum Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni gedacht werden.

Klimaneutralität als Ziel

Doch Klimawandel, Demografie und Digitalisierung fordern die Daseinsvorsorge heraus: Wir müssen handeln, damit die Leistungen der kommunalen Unternehmen auch in Zukunft immer und überall sicher und bezahlbar bleiben. Unser Ziel für 2030 und darüber hinaus sind klimaneutrale, leistungsstarke und lebenswerte Kommunen. Damit wir die Klimaziele erreichen und Ver- und Entsorgungsleistungen weiter sicher und bezahlbar bleiben, braucht die Kommunalwirtschaft auch in Zukunft gute Rahmenbedingungen von der Politik. Denn nichts geschieht, wenn es nicht vor Ort geschieht.“

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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