Mehr als die Hälfte der Menschheit lebt in Städten, ein großer Teil davon in einer von über 30 Mega Cities mit jeweils vier bis zehn Millionen Einwohnern. Bis zum Jahr 2015 soll diese Zahl auf 60 Städte mit mehr als 600 Millionen anwachsen. Aktuell entfallen rund zwei Drittel des globalen Energieverbrauchs, 60 Prozent des Wasserverbrauchs und 70 Prozent der Treibhausgase auf Städte.
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Die Hitzewelle im Juni 2026 hat in weiten Teilen Europas neue Temperaturrekorde aufgestellt und weitreichende Folgen für Mensch und Umwelt verursacht. Ein Forschungsteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zeigt, wie sich die langanhaltende Hitze auf Gewässer, Energieversorgung, Infrastruktur und Gesundheit ausgewirkt hat. Besonders kritisch seien die Wechselwirkungen zwischen Niedrigwasser, steigenden Wassertemperaturen und Belastungen der Energieversorgung. Die Forschenden warnen, dass anhaltende Hitzewellen künftig zu einem wachsenden Systemrisiko für Europa werden könnten.
Mit bis zu 32,7 Grad Celsius wurden im Juni 2026 so hohe Wassertemperaturen im Müggelsee gemessen wie nie zuvor. Die Folgen reichen weit über unangenehm warmes Badewasser hinaus: Sauerstoffmangel, gestresste Wasserpflanzen, sterbende Muscheln und schwindende Lebensräume für Fische zeigen, wie der Klimawandel Deutschlands Seen verändert. Forschende des IGB erklären, warum der Temperaturrekord Teil eines langfristigen Trends ist und welche ökologischen Konsequenzen drohen.
Die Arbeitsgemeinschaft Wasserversorgung Rhein-Main (WRM) hat ihren Vorstand für die neue Amtsperiode gewählt. Vorsitzende Elisabeth Jreisat wurde im Amt bestätigt, zudem rücken neue und bewährte Mitglieder in das Führungsgremium. Im Fokus stehen die Weiterentwicklung des regionalen Leitungsverbunds und die langfristige Sicherung der Trinkwasserversorgung.
Die Flutkatastrophe im Juli 2021 markierte den größten Einsatz in der Geschichte des Technischen Hilfswerks. Fünf Jahre später zeigt sich: Die Erfahrungen aus dem monatelangen Einsatz an Ahr und Erft haben das THW nachhaltig verändert – von der Ausbildung über die Ausstattung bis hin zu neuen Einsatzmitteln.
Die Wasserwerke Westfalen GmbH hat die Modernisierung ihrer Trinkwasseraufbereitung abgeschlossen. Mit der Inbetriebnahme der Weitergehenden Aufbereitungsanlage im Wasserwerk Halingen verfügen nun alle fünf Wasserwerke über zusätzliche technische Verfahrensstufen, die das bewährte naturnahe Aufbereitungskonzept ergänzen und die Versorgung langfristig absichern. Insgesamt wurden rund 160 Millionen Euro in das Projekt investiert.
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