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Umgang mit Zielkonflikten bei der Anpassung der Wasserwirtschaft an den Klimawandel

Land- und Forstwirtschaft, Energiewirtschaft und Stadtplanung in Deutschland sind von klimabedingten Veränderungen des Wasserkreislaufs regional unterschiedlich betroffen. Das IWW Zentrum Wasser recherchierte im Auftrag der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft den Status Quo und mögliche Handlungsoptionen.

von | 30.10.19

Klimawandel, demografische Veränderungen und Konflikte um die Landnutzung üben Druck auf die verfügbaren Wasserressourcen Deutschlands aus. Darüber hinaus wird der natürliche Wasserkreislauf vielerorts von einem menschengemachten Kreislauf überlagert. Unter der Voraussetzung, dass sich wichtige Parameter wie Niederschlagsmengen und Grundwasserneubildung vielerorts verändert haben, scheinen Konflikte unterschiedlicher Parteien um die Wassernutzung vorprogrammiert.
Das IWW Zentrum Wasser legte nun die Ergebnisse einer umfassenden Literaturrecherche vor, die einen Eindruck vermittelt über die regionalen Unterschiede der Betroffenheit mit Phänomenen wie Trockenheit, einem veränderten Abflussverhalten von Fließgewässern sowie der Versalzung von Grundwasser (in Küstennähe). Durch die zunehmende Abkehr der Energiewirtschaft von der Kohleverstromung und Nutzung von Kernenergie tritt mancherorts eine Entspannung in Konflikten um die Wassernutzung auf. Dafür können sich neue Konflikte entwickeln durch verstärkte Biomasse- und Wasserkraftnutzung. Diese zu verhindern oder abzumildern, ist das Ziel der im zweiten Teil der Studie recherchierten Handlungsoptionen.
Der Abschlussbericht ist auf der Webseite des IWW Zentrums Wasser abrufbar.

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