Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Exportschlager Wasser- und Abwassertechnik

Die deutschen Hersteller von Komponenten und Systemen zur Wasseraufbereitung, Abwasser- und Schlammbehandlung konnten ihre Ausfuhren im Jahr 2018 erstmalig auf mehr als 1 Mrd. Euro steigern. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Exporte deutlich auf rund 1.038 Mio. Euro (2018) gegenüber rund 999 Mio. Euro (2017).

von | 27.02.19

Regionale Verteilung der Exporte deutscher Wasser- und Abwassertechnik 2018.

EU-28 ist und bleibt wichtigste Abnehmerregion

Gerade wegen der teilweise deutlichen Veränderungen in einzelnen Regionen bleibt die EU-28 nach wie vor wichtigste Abnehmerregion für die deutschen Hersteller von Wasser- und Abwassertechnik und stabilisiert das hohe Niveau deutscher Exporte. Diese Exporte in die Staaten der EU-28 stiegen 2018 nochmals um 5,3 % auf 454,2 Mio. Euro.
In anderen Regionen waren 2018 gegenläufige Entwicklungen zu beobachten: Asien und Afrika verzeichneten ein deutliches Minus, Amerika und der Nahe Osten ein deutliches Plus.
In Summe blieb der asiatische Markt mit 210,4 Mio. Euro (minus 12,7 %) trotz erheblicher Verluste in China zweitwichtigste Abnehmerregion. Es folgen mit wesentlichen Exportanteilen die Nicht-EU-28-Staaten in Europa mit 129,8 Mio. Euro (plus 1,8 %) und Amerika mit 112,1 Mio. (plus 21,7 %), wobei das Wachstum hauptsächlich aus Südamerika getrieben wurde.

Keine Veränderungen in Rangfolge der vier wichtigsten Märkte

In dem Jahr mit den beiden in Deutschland stattfindenden Weltleitmessen IFAT und ACHEMA blieb die Rangfolge an der Spitze der weltweit wichtigsten Einzelmärkte für deutsche Wasser- und Abwassertechnik unverändert.
China behauptet trotz eines Rückganges auf 102,3 Mio. Euro seine Spitzenposition vor Frankreich, das mit 66,4 Mio. Euro den zweiten Platz belegt, gefolgt von den USA mit 59,4 Mio. Euro und Großbritannien mit 56,9 Mio. Euro.
Weiter abgeschwächt haben sich die Exporte nach Russland. Nach deutlichen Rückgängen bis 2017 und nochmals minus 6,6 % im Jahr 2018 ist der früher wichtigste Markt nur noch die Nummer 6 der Rangliste hinter der Schweiz, die sich als wesentlicher Absatzmarkt etabliert hat (plus 18,5 % auf 50,6 Mio. Euro).
Auch für 2018 ist zu bilanzieren, dass es den deutschen Anbietern von Wasser- und Abwassertechnik erneut gelungen ist, teilweise signifikante Einbrüche in einzelnen wichtigen Märkten (z. B. China) durch ebenso deutliche Zuwächse in anderen Märkten (z. B. Niederlande, Schweiz) zu kompensieren.
Quelle: VDMA Der VDMA-Fachverband Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate ist die Interessenvertretung und das Netzwerk für mehr als 300 überwiegend deutsche Hersteller von Apparaten, Maschinen und Anlagen für die Prozesstechnik. Die Unternehmen repräsentieren mit ihren 36.000 Beschäftigten ein Produktionsvolumen von 7,2 Mrd. Euro (2017). Mehr als zwei Drittel der Produktion werden weltweit exportiert. Mit einem Weltmarktanteil von 17 % sind sie führend.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Wasserkraftverband warnt vor Folgen der neuen 25-kW-Grenze
Wasserkraftverband warnt vor Folgen der neuen 25-kW-Grenze

Der Wasserkraftverband Mitteldeutschland warnt vor Auswirkungen der geplanten EEG-Novelle 2027 auf kleine Wasserkraftprojekte. Neue Anlagen unter 25 kW sollen nach Angaben des Verbands keine EEG-Vergütung mehr erhalten. Zugleich fordert er, bestehende Querbauwerke vor einem Rückbau auf ihre wasserwirtschaftliche, ökologische und energetische Weiternutzung zu prüfen.

mehr lesen
Restaurierungsstopp lässt Phosphorproblem im Arendsee ungelöst
Restaurierungsstopp lässt Phosphorproblem im Arendsee ungelöst

Der Altmarkkreis Salzwedel hat Ende Juli die Genehmigung für das geplante Restaurierungskonzept des Arendsees versagt. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zugleich, woher ein wesentlicher Teil der Phosphorbelastung stammt und warum Fachleute sowohl eine Sanierung der Eintragsquellen als auch eine Reduzierung des Phosphors im See für erforderlich halten.

mehr lesen
Weniger Stagnation im Netz: Bigge erneuert Trinkwasserleitung
Weniger Stagnation im Netz: Bigge erneuert Trinkwasserleitung

Die Hochsauerlandwasser GmbH erneuert im Zentrum von Bigge rund 530 Meter einer Trinkwasser-Hauptleitung aus den 1950er Jahren. Neben dem Alter der Leitung sind defekte Armaturen und die bisherige Überdimensionierung Gründe für die Sanierung. Insgesamt investiert der Versorger rund 280.000 Euro.

mehr lesen
16 Hochwasser in zwei Jahren: Europas vergessene Flutserie
16 Hochwasser in zwei Jahren: Europas vergessene Flutserie

Die Magdalenenflut von 1342 galt lange als herausragendes Einzelereignis. Eine kürzlich veröffentlichte Studie rekonstruiert nun 16 überregionale Hochwasser zwischen 1341 und 1343 und zeigt, dass mehrere extreme Ereignisse in kurzer Folge auftraten. Die Ergebnisse sind auch für die heutige Bewertung von Hochwasserrisiken relevant.

mehr lesen
Moorschutz weltweit: Neun Erfolgsgeschichten trotz Klimamüdigkeit
Moorschutz weltweit: Neun Erfolgsgeschichten trotz Klimamüdigkeit

Moore gelten meist als Sorgenkind des Klimaschutzes – degradiert und klimaschädlich. Eine neue internationale Studie zeigt jetzt die andere Seite: neun „Bright Spots“ aus aller Welt, in denen Wiedervernässung, Renaturierung und Paludikultur bereits heute erfolgreich Klima- und Naturschutz vereinen.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Ingenieurbüro Alwin Eppler GmbH & Co. KG

Thema: Wasseraufbereitung

Ihr vertrauensvoller Partner für innovative Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung – seit über 70 Jahren Expertise in Planung und Umsetzung maßgeschneiderter

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03