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1. BWK-Rheintag: Austausch nationaler und internationaler Experten und Interessierten

Die von der BKW (Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e. V.) organisierte Veranstaltung findet am 27. November 2018 in Karlruhe statt. Teilnehmer aus der Fachwelt und der Öffentlichkeit bekommen sowohl einen Überblick, als auch vertiefte Einblicke in die Komplexität des Flussgebietes.

von | 26.10.18

Beim 1. BWK-Rheintag in Karlsruhe werden Themen rund um den Rhein im Fokus stehen.

Die BWK Landesverbände Hessen/ Rheinland-Pfalz/ Saarland, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen werden gemeinsam mit dem BWK-Bundesverband am 27. November 2018 den 1. BWK-Rheintag in Karlsruhe veranstalten. Abwechselnd durch einen der drei Landesverbände organisiert, soll diese Veranstaltung zu einem regelmäßigen länderübergreifenden Austausch nationaler und internationaler Experten und Interessierten werden. Dabei ist der Grundgedanke, die Themen des Rheins flussgebietsbezogen und damit auch länderübergreifend in Kooperation mit den zuständigen Ministerien, Behörden, Institutionen, Kommissionen und Arbeitsgemeinschaften zu betrachten.
Ziel des Rheintags ist es, die Themen Hydrologie, Hoch- und Niedrigwasser, Klima­wandel, Sedimente, Gewässergüte, Schadstoffbelastungen, Ökologie und Durchgängigkeit, Planungen, Maßnahmen und Frühwarnsysteme einzugsgebietsbe­zogen darzustellen und zu diskutieren. Hiermit soll sowohl die Kommunikation von Oberliegern und Unterliegern als auch zwischen verschiedenen Segmenten der Wasserwirtschaft gefördert und unterstützt werden.

Das Einzugsgebiet des Rheins

Der Rhein hat ein Einzugsgebiet von rund 200.000 km2 , eine Länge von 1.233 km und neun Anliegerstaaten, wovon der Großteil des Einzugsgebietes auf Deutschland (53 %), Niederlande (17 %), Schweiz (14 %) und Frankreich (12 %) entfällt.
Wasserwirtschaftliche und verkehrswasserbauliche Planungen und Maßnahmen im Einzugsgebiet des Rheins wirken weit über den lokalen Bereich hinaus und sind hinsichtlich ihrer Wirkungen einzugsgebietsbezogen zu betrachten, zu bewerten und zu kommunizieren. Insbesondere für den Rhein, der zusammen mit seinen Nebenflüssen neun Staaten, acht Bundesländer und zahlreiche Gemeinden und Kommunen durchquert, besteht ein hoher Bedarf an Kommunikation. Beispiele hierfür sind die sich gegenseitig beeinflussenden Maßnahmen des Hochwasserschutzes, der Durchgängigkeit, des Sedimentmanagements, der Wassergütewirtschaft sowie die Frühwarnsysteme. Hier gibt es weitere Informationen über die Veranstaltung und die Anmeldung.

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