Im maximalen Szenario, so das Ergebnis der jetzt veröffentlichten Studie, lässt sich die Wasserkraftanlagenleistung noch um insgesamt 24,4 Megawatt erhöhen, im minimalen Szenario lassen sich noch 14,4 Megawatt realisieren. Bei einer bestehenden Anlagenleistung von derzeit 189 Megawatt bedeutet dies, dass bereits zwischen 77 und 86 Prozent des Potenzials der Wasserkraft in NRW ausgeschöpft ist. „Die Herausforderung ist es jetzt, das verbliebene Potenzial der Wasserkraft auf möglichst ökologische Art und Weise zu heben“, so Umweltminister Johannes Remmel. Mit der Strommenge aus diesem Potenzial könnten noch zwischen 19.200 und 34.700 Haushalte mit Strom versorgt werden. Bei der Potenzialstudie Wasserkraft handelt es sich um einen Teil der Schriftenreihe des LANUV zu den Potenzialen der Erneuerbaren Energien in NRW. In den Jahren zuvor waren bereits entsprechende Studien zur Windenergie, Solarenergie, Bioenergie, Geothermie und zum Potenzial von Pumpspeichern veröffentlicht worden.
Flohkrebse zeigen überraschende Artenvielfalt im Atlantik
Eine genetische Untersuchung von Flohkrebsen in einem neu ausgewiesenen Meeresschutzgebiet im Nordostatlantik hat eine überraschend hohe Artenvielfalt am Meeresboden offenbart. Bereits eine einzelne Probenahme ergab 47 genetisch unterscheidbare Arten, Hochrechnungen deuten auf mehr als 120 Arten hin. Viele davon sind bislang wissenschaftlich unbekannt. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung weiterer Forschung für den Schutz der Tiefsee und ihrer Ökosysteme.











