Städte erfahren derzeit ein überdurchschnittliches Wachstum. In zahlreichen Ballungszentren kommt es bereits jetzt zu ausgeprägten Nachverdichtungen und einer deutlichen Reduzierung innerstädtischer Grünflächen. Damit wird aus wasserwirtschaftlicher Sicht die naturnahe Regenwasserbewirtschaftung vor eine große Herausforderung gestellt. Parallel dazu nehmen im Klimawandel die Häufigkeit, Dauer und Intensität von Wetterextremen wie Starkregenereignisse und Hitzewellen zu und führen zu einer regelmäßigen Überlastung der Kanalisation bzw. der Zunahme von sommerlichem Hitzestress. Hier bedarf es eines städtebaulich planerischen Umdenkens und der Entwicklung von städtischer Infrastruktur, die der Hitze- und Starkregenregulation gleichermaßen dient.
Ziel des Seminars ist die Regenwasserbewirtschaftung im urbanen Raum in Zeiten des Klimawandels aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, sowohl vom Bedürfnis der Bewohner wie auch von der Machbarkeit und Bezahlbarkeit einer wassersensiblen Stadtentwicklung. Ebenso stehen im Fokus die Änderungen der DWA-Regelwerke für das Einleiten von Niederschlagsabflüssen befestigter Flächen in Grund- und Oberflächengewässer.
Das Seminar richtet sich an Kommunen, Planungsbüros, Hersteller von Regenwasserbehandlungs- und -bewirtschaftungsanlagen und wasserwirtschaftliche Behörden sowie Forschungseinrichtungen und Universitäten.
Tagungsort: Bürgersaal Ismaning, Erich-Zeitler-Straße 2, 85737 Ismaning
Programm und Anmeldung: http://www.sww.bgu.tum.de/ats/
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Das Zusammenspiel von Viren, mikrobiellen Räubern und Bakterien bestimmt maßgelich die Zusammensetzung von Resistenzgenen im Abwasser. Zu diesem Ergebnissen kommen Forschende der Universität Koblenz.







