Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

6. Umwelttechnikpreis ausgeschrieben

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller hat am 17. Januar 2019 die Unternehmen im Land zur Teilnahme am 6. Umwelttechnikpreis aufgerufen. Mit dem Preis fördert die Landesregierung neuartige, einheimische Technologien, die bei der Herstellung und Anwendung von Produkten das Klima und die Umwelt schonen. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2019.

von | 26.01.19

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg vergibt alle zwei Jahre den Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg. Ausgezeichnet werden Produkte, die einen bedeutenden Beitrag zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten.

100.000 Euro Preisgeld für Umwelttechnik-Innovationen

„Die Nachfrage nach umweltschonenden Produkten und Fertigungsverfahren wird in Zukunft weltweit weiter anwachsen“, zeigte sich Untersteller überzeugt. „Mit dem Umwelttechnikpreis wollen wir Firmen aus Baden-Württemberg dabei unterstützen, ihre innovativen Technologien auf einem hart umkämpften Markt sichtbarer platzieren zu können.“ Der mit insgesamt 100.000 Euro dotierte Umwelttechnikpreis trage so dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit baden-württembergischer Unternehmen weiter zu steigern.
„Die bisherigen fünf Wettbewerbe haben es auf beeindruckende Weise gezeigt: Nicht nur die großen Player, auch kleine Unternehmen entwickeln ständig neue Ideen, wie ressourcenschonend gearbeitet und produziert werden kann“, sagte der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft weiter. Er freue sich schon auf einen erneut spannenden Wettbewerb mit vielen interessanten Innovationen zum Schutz der natürlichen Ressourcen.
Die Ausschreibungsunterlagen stehen auf www.umwelttechnikpreis.de zum Herunterladen bereit. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2019.

Ergänzende Informationen

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg vergibt alle zwei Jahre den Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg. Das Preisgeld beträgt 100.000 Euro und wird auf vier Kategorien und einen Sonderpreis der Jury verteilt.
Die Kategorien gliedern sich in „Energieeffizienz“, „Materialeffizienz“, „Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung“ sowie „Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Industrie 4.0“. Der Sonderpreis der Jury wird an ein Produkt innerhalb der vier Kategorien verliehen und orientiert sich an aktuellen umweltpolitischen Herausforderungen und technischen Erfordernissen.
Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen mit Sitz oder einer Niederlassung in Baden-Württemberg. Ausgezeichnet werden Produkte, die einen bedeutenden Beitrag zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten und kurz vor der Markteinführung stehen oder nicht länger als zwei Jahre am Markt sind.
Im Unterschied zum Umweltpreis für Unternehmen, den das Ministerium seit 1993 vergibt, liegt die Zielrichtung des Umwelttechnikpreises auf einem Produkt oder Verfahren und dessen besonderen umwelttechnischen Leistungsfähigkeiten und nicht auf unternehmensinternen Prozessen.
Die Preisverleihung findet am 16. Juli 2019 in der Schwabenlandhalle in Fellbach statt.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Neue KI soll Extremwetter besser vorhersagen
Neue KI soll Extremwetter besser vorhersagen

Ein Forschungsteam der ETH Zürich hat ein neues KI-Modell entwickelt, das Zusammenhänge zwischen Atmosphäre, Landoberfläche und Wasserkreislauf analysieren kann. Das sogenannte „Earth System Foundation Model“ soll dabei helfen, Wetterextreme wie Stürme oder Dürren besser zu verstehen und vorherzusagen. Die KI kann zudem fehlende Daten ergänzen und unterschiedliche Umwelt- und Wetterdaten gemeinsam auswerten. Getestet wurde das Modell unter anderem am Supertaifun Doksuri, dessen Entwicklung und Ausbreitung die KI mit hoher Genauigkeit rekonstruieren konnte.

mehr lesen
Regen für die Wüste: Hohenheimer Forschung untersucht neue Ansätze
Regen für die Wüste: Hohenheimer Forschung untersucht neue Ansätze

Große Solarparks könnten in trockenen Regionen künftig nicht nur Strom erzeugen, sondern auch das lokale Klima beeinflussen. Forschende der Universität Hohenheim untersuchen, ob sich durch riesige Solaranlagen und künstlich angelegte Dünen mehr Niederschlag in Wüstengebieten erzeugen lässt. Hintergrund ist, dass dunkle Flächen Sonnenwärme aufnehmen und dadurch Luftströmungen verändern können. Langfristig könnte dieser Ansatz helfen, extrem trockene Regionen teilweise wieder fruchtbarer zu machen.

mehr lesen
Neuer Ansatz gegen Nitrat im Trinkwasser
Neuer Ansatz gegen Nitrat im Trinkwasser

Nitratdünger steigert Ernten, belastet aber das Trinkwasser. Forschende der Universität des Saarlandes und der Universität Graz entwickeln nun eine Membran, die Nitrat nicht nur filtert, sondern möglichst zu harmlosem Stickstoff umwandelt.

mehr lesen
Emschergenossenschaft investiert in Hochwasserschutz und Gewässerumbau
Emschergenossenschaft investiert in Hochwasserschutz und Gewässerumbau

Die Emschergenossenschaft treibt zentrale Projekte zur Klimafolgenanpassung im Ruhrgebiet weiter voran. Im Fokus stehen der Ausbau des Hochwasserschutzes sowie die ökologische Verbesserung von Gewässern wie dem Hörder Bach oder der Aspelflötte. Dafür plant der Wasserwirtschaftsverband jährliche Investitionen von rund 300 Millionen Euro. Aktuelle Maßnahmen reichen von der Sanierung der Emscher-Deiche bis hin zu umfangreichen Renaturierungsprojekten in Dortmund und Bottrop

mehr lesen
„Der Mensch bleibt die letzte Entscheidungsinstanz“
„Der Mensch bleibt die letzte Entscheidungsinstanz“

Die Wasserversorgung steht längst mitten im digitalen Umbruch – doch je stärker Systeme, Daten und Prozesse vernetzt werden, desto größer werden auch die Angriffsflächen. Dr.-Ing. Dirk Waider, Vorstand von Gelsenwasser, spricht im Interview über Cyberbedrohungen, Datensouveränität, die Rolle von KI als Entscheidungshilfe und die Frage, wie sich Versorgungssicherheit in einer zunehmend fragilen Welt realistisch organisieren lässt.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03
Datenschutz
gwf-wasser.de, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
gwf-wasser.de, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: