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Die Zukunft im Preview: Pollutec 2016

Technologische Lösungen von morgen in der Vorpremiere. Branchen, die neu entstehen oder sich gerade neu erfinden. Die Zukunft des Umweltsektors auf einen Blick: Das ist die Pollutec.

von | 24.10.16

2014 fand die letzte Pollutec statt

Die 27. Ausgabe der Pollutec, die vom 29. November bis 2. Dezember in Lyon stattfindet, positioniert sich erneut als weltweites Zentrum für Innovationen im Umweltbereich. Auf 100.000 Quadratmetern vereint die Schau alle Bereiche des Umweltsektors: Abfall und Abfallverwertung, Wasser und Abwasser, Energie, Instrumentierung/Messtechnik/Automation, Luft, Standorte und Böden, Risikomanagement, nachhaltiger Einkauf und CSR. Das Messeangebot ist gegliedert in die fünf Bereiche nachhaltige Stadt, nachhaltige Industrie der Zukunft, Meere und Küsten, Landwirtschaft, Krankenhaus und nachhaltige Entwicklung. Dabei feiern in diesem Jahr neue Veranstaltungen und Bereiche ihre Premiere wie zum Beispiel die „Spots inno“: Bereiche in jedem Sektor, die ausschließlich dem Thema Innovationen vorbehalten sind.

Trend Digitalisierung

Bereits heute lassen sich im Innovations-Angebot der Pollutec 2016 mehrere Trends ausmachen: Einerseits nimmt das Potenzial der Digitalisierung, die Effizienz und Rentabilität von Umweltprodukten und -Dienstleistungen zu erhöhen, breiten Raum ein. Beispiele aus der Wasserwirtschaft wären hier etwa intelligente Pumpsysteme, interaktive „Plug & Play“-Kontrollkästen, Online-Analyseinstrumente oder Leckdetektoren für Smartphones.

Kampf gegen die Meeresverschmutzung

Daneben stehen in diesem Jahr weitere Trends im Vordergrund, etwa der Kampf gegen die Verschmutzung der Meere durch Abfälle: Die Lösungen, um die Einleitung von Abfällen zu verhindern, werden immer effizienter und umweltfreundlicher: Optimierte Schilfrohrfilter, ein bioabsorbierender Teppich zur Bindung von Schwermetallen, optimierte Abwasserbehandlung gegen das Legionellen-Risiko oder Instrumente zur Behandlung von asbestbehafteten Flächen sind nur einige Beispiele. Die Palette der wiederverwerteten Stoffe und Metalle wird immer umfangreicher und umfasst heute neben Phosphor und wertvollen Metallen auch Palladium oder verschmutzte Plastikverpackungen. Neue Anwendungen sind auch bei den optischen Lösungen zu finden, etwa ein Messsystem zur Ermittlung der Dickflüssigkeit von Schlämmen oder die optische Aussonderung schwarzer Plastikteile.

Schaufenster der Innovation

Eine weitere Neuheit ist das Schaufenster der Innovation. Die Aktion in Partnerschaft mit PEXE, dem Netzwerk der französischen Öko-Unternehmen, soll innovativen jungen, kleinen und mittleren sowie Kleinstunternehmen des Umweltsektors helfen, ihre Geschäftsidee am Markt zu präsentieren. Ein aus französischen und internationalen Experten bestehendes Auswahlkomitee wird unter den von den Ausstellern gemeldeten Innovationen zwanzig Lösungen auswählen. Es handelt sich um die bemerkenswertesten Lösungen, die über ein großes Marktpotenzial für alle Bereiche des Umwelt- und Cleantech-Sektors verfügen. Die ausgewählten Aussteller werden anschließend ihre Lösung vor eine Jury aus privaten und öffentlichen Einkäufern sowie vor ausgesuchten Besuchern aus aller Welt vorstellen. Diese Jury aus Branchenvertretern wird aus den zwanzig vorgestellten Lösungen drei auswählen. Diese Auswahl wird auf der TV-Plattform der Pollutec veröffentlicht und ermöglicht so den betreffenden Unternehmen eine verstärkte Sichtbarkeit auf der Messe und auch weit über sie hinaus.
Mehr Infos gibt es hier auf der Homepage der Messe.

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