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Trinkwasserressourcen in Deutschland müssen geschützt werden

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Themen: | | | |
Autor: Jonas Völker

Trinkwasserressourcen in Deutschland müssen geschützt werden

„Das Trinkwasser in Deutschland kommt in ausgezeichneter Qualität aus dem Hahn. Damit das auch morgen und übermorgen noch zu bezahlbaren Preisen der Fall ist, müssen wir jetzt anfangen, mehr für den Ressourcenschutz zu tun“, sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/ Abwasser am 21. März 2018 in Berlin. Das gelte insbesondere für die Landwirtschaft und die ungelöste Gülleproblematik. Aber auch der zunehmende Arzneimittelkonsum erfordere ein Umdenken in der Gesellschaft: „Angesichts eines steigenden Medikamentenverbrauchs brauchen wir eine ganzheitliche Arzneimittelstrategie. Bei alledem muss klar sein: Jeder Ansatz, der nur auf Reparatur in Wasserwerk und Kläranlage setzt, wird scheitern“, so Weyand.

Vierte Reinigungsstuffe

Auch eine vierte Reinigungsstufe in Abwasseranlagen kann weder alle Stoffe hundertprozentig entfernen noch ist sie geeignet, multiresistente Keime zu entfernen. „Wir müssen an der Quelle der Verschmutzung ansetzen und das Verursacher- und Vorsorgeprinzip stärken. Nur so können wir unsere Gewässer und damit auch wertvollen Trinkwasserressourcen erhalten. Das sollte es uns auch angesichts weltweiter Wassermangel- und Qualitätsprobleme wert sein.“

Zahlen und Fakten zur Wasserwirtschaft in Deutschland

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein wasserreiches Land. Insgesamt verfügt Deutschland über eine sich jährlich erneuernde Wassermenge von 188 Milliarden Kubikmetern. Davon werden jährlich nur rund 18 Prozent von unterschiedlichen Nutzern entnommen. Die öffentliche Wasserversorgung nutzt rund 5,1 Milliarden Kubikmeter pro Jahr, das sind nur 2,7 Prozent der verfügbaren Ressourcen. Mit rund 61,8 Prozent stellt das Grundwasser (inkl. Quellwasser 69,9 Prozent) weiterhin die wichtigste Ressource für die Trinkwassergewinnung dar. Oberflächenwasservorkommen (Talsperren, Uferfiltrat, angereichertes Grundwasser, direkte Entnahmen aus Flüssen und Seen) werden zu 30,1 Prozent genutzt. Insgesamt zeigt sich seit 1990 eine kontinuierliche Abnahme der Jahresfördermengen um rund 25 Prozent.

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