Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Dürresommer 2018 beschert HamburgWasser Rekordgewinn

HamburgWasser hat auf seiner Jahrespressekonferenz am 20. Mai das beste Ergebnis seit Gründung des Konzerns im Jahre 2006 bekannt gegeben. Das Unternehmen konnte einen Gewinn von 103, 1 Mio. € und Umsätze in Höhe von 837,8 Mio.€ verbuchen.

von | 21.05.19

Nathalie Leroy und Ingo Hannemann präsentierten die Bilanz von HamburgWasser
Hamburg Wasser Bilanz PK 2019. Nathalie Leroy, Sprecherin der GeschŠftsfŸhrung, und Ingo Hannemann, technischer GeschŠftsfŸhrer, prŠsentieren die Bilanz fŸr das GeschŠftsjahr 2018 und zeigen, wie Roboter bereits heute bei der Kanalinspektion und -reinigung eingesetzt werden. Foto: Hamburg Wasser/Ulrich Perrey

Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr 2,2 Mio. Menschen mit insgesamt 119,8 m3 Trinkwasser beliefert und 157,8 Mio. m3 Abwasser gereinigt. Der hohe Gewinn ist hauptsächlich durch den Anstieg des Wasserverbrauchs in der trockenen Periode zwischen Mai und September 2018 entstanden: die Ergebnisse aus dem Trinkwasserverkauf übertrafen mit 43,4 Mio. das Vorjahresergebnis um fast 29 Mio. €. Der Gewinn aus der Abwasserreinigung stieg von 49,1 auf 57,1 Mio. €. Der Gewinn der Trinkwassersparte wird an die Freie und Hansestadt Hamburg abgeführt, während der Überschuss der Abwassersparte in die Rücklagen des Unternehmens fließt und dem Funktionserhalt von Kanalisationsnetzwerk und Klärwerksverbund dient.
100 neue Brunnen in fünf Jahren
Was die Versorgung mit Trinkwasser angeht, sieht sich HAMBURGWASSER grundsätzlich gut aufgestellt. Sorgen bereitet dem Unternehmen aber eine mögliche Zunahme langanhaltender Trockenphasen, da diese zu einer Konkurrenz zwischen öffentlicher Wasserversorgung und anderen Nutzungsarten führen können.
Innerhalb der nächsten Jahre setzt das Unternehmen seine Anstrengungen im Brunnenneubau fort. Damit wappnet man sich für steigende Verbräuche, die als Folge des anhaltenden Bevölkerungswachstums erwartet werden. Zwischen 2011 und 2017 sind rund 124.000 Menschen nach Hamburg gezogen, ein Plus von mehr als 7 %. Die an Hamburg angrenzenden Kreise weisen mit einem Bevölkerungszuwachs von durchschnittlich 5 % im gleichen Zeitraum einen ähnlichen Trend auf.
Job-Offensive: bis zu 700 Mitarbeiter werden gesucht
Neben möglichen Folgen des Klimawandels ist HAMBURG WASSER von den Auswirkungen des demografischen Wandels betroffen. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten des Wasserversorgers beträgt aktuell 47 Jahre. Bis 2030 verlassen rund 40 Prozent der aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter altersbedingt das Unternehmen. Mit einer Job-Offensive möchte der Wasserversorger dieser absehbaren personellen Veränderung frühzeitig entgegenwirken: „Wir wollen bis 2030 gut 700 neue Mitarbeiter einstellen und suchen dafür die richtigen Kollegen“, erläutert Nathalie Leroy, Sprecherin der Geschäftsführung von HAMBURG WASSER. „Die Arbeitswelt und damit die Anforderungen an unsere Mitarbeiter werden sich aufgrund der Digitalisierung stark verändern. Wir werden neue Qualifikationen und Profile suchen, aber bei uns zu arbeiten bleibt sinnstiftend, nachhaltig und zukunftsweisend.“
Digitale Transformation
Die mit der digitalen Transformation einhergehende Vernetzung von Mechanik mit allzeit verfügbaren Daten birgt für HAMBURG WASSER die Chance, die eigenen Prozesse noch effizienter zu gestalten, unterstreicht der technische Geschäftsführer, Ingo Hannemann: „Beispiel Kanalinspektion: Wir setzen bereits heute schon ferngesteuerte Kamerasysteme ein. Es ist nicht abwegig, dass diese in einigen Jahren als autonome Roboter unterwegs sind.“

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Regen für die Wüste: Hohenheimer Forschung untersucht neue Ansätze
Regen für die Wüste: Hohenheimer Forschung untersucht neue Ansätze

Große Solarparks könnten in trockenen Regionen künftig nicht nur Strom erzeugen, sondern auch das lokale Klima beeinflussen. Forschende der Universität Hohenheim untersuchen, ob sich durch riesige Solaranlagen und künstlich angelegte Dünen mehr Niederschlag in Wüstengebieten erzeugen lässt. Hintergrund ist, dass dunkle Flächen Sonnenwärme aufnehmen und dadurch Luftströmungen verändern können. Langfristig könnte dieser Ansatz helfen, extrem trockene Regionen teilweise wieder fruchtbarer zu machen.

mehr lesen
Neuer Ansatz gegen Nitrat im Trinkwasser
Neuer Ansatz gegen Nitrat im Trinkwasser

Nitratdünger steigert Ernten, belastet aber das Trinkwasser. Forschende der Universität des Saarlandes und der Universität Graz entwickeln nun eine Membran, die Nitrat nicht nur filtert, sondern möglichst zu harmlosem Stickstoff umwandelt.

mehr lesen
Emschergenossenschaft investiert in Hochwasserschutz und Gewässerumbau
Emschergenossenschaft investiert in Hochwasserschutz und Gewässerumbau

Die Emschergenossenschaft treibt zentrale Projekte zur Klimafolgenanpassung im Ruhrgebiet weiter voran. Im Fokus stehen der Ausbau des Hochwasserschutzes sowie die ökologische Verbesserung von Gewässern wie dem Hörder Bach oder der Aspelflötte. Dafür plant der Wasserwirtschaftsverband jährliche Investitionen von rund 300 Millionen Euro. Aktuelle Maßnahmen reichen von der Sanierung der Emscher-Deiche bis hin zu umfangreichen Renaturierungsprojekten in Dortmund und Bottrop

mehr lesen
„Der Mensch bleibt die letzte Entscheidungsinstanz“
„Der Mensch bleibt die letzte Entscheidungsinstanz“

Die Wasserversorgung steht längst mitten im digitalen Umbruch – doch je stärker Systeme, Daten und Prozesse vernetzt werden, desto größer werden auch die Angriffsflächen. Dr.-Ing. Dirk Waider, Vorstand von Gelsenwasser, spricht im Interview über Cyberbedrohungen, Datensouveränität, die Rolle von KI als Entscheidungshilfe und die Frage, wie sich Versorgungssicherheit in einer zunehmend fragilen Welt realistisch organisieren lässt.

mehr lesen
Der Wassertwist
Der Wassertwist

Forschende der Abteilung Physikalische Chemie am Fritz-Haber-Institut und der Freien Universität Berlin machen die Anordnung von Wassermolekülen an der Grenzfläche von flüssigem Wasser zu Luft sichtbar. Ihre Erkenntnisse helfen die Chemie an der Grenzfläche besser zu verstehen, die maßgeblich durch die spezifische Anordnung der Wassermoleküle bestimmt wird. Die Studie zeigt, dass besonders ein bisher vernachlässigter Parameter von grundlegender Bedeutung ist: der Wasser-Twistwinkel.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

cleanwells GbR

Thema: Wassergewinnung

Zertifiziert durch: DVGW, ELY, dwi,

Hermann Sewerin GmbH

Thema: Netze

Technologien für die

Pipetronics GmbH & Co. KG

Thema: Netze

Niederlassung Rhein-Ruhr Produktbereich: Rohrinnendichtsysteme

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03