Suche...
Generic filters
Filter by Themen
Abwasserbehandlung
Analytik & Hygiene
Digitalisierung
Energie
Engineering
Events
Industriewasser
Kosten & Tarife
Nachhaltigkeit & Umweltschutz
Netze
Politik
Recht & Regelwerk
Wasseraufbereitung
Wassergewinnung
Wasserstress
Water Solutions
Filter by Kategorien
Branche
Forschung & Entwicklung
Leute
People
Products & Solutions
Produkte & Verfahren
Publications
Publikationen
Sonstiges
Trade & Industry
Filter by Kategorien
Firmenverzeichnis
Geschützte Downloads
Mediadaten
Öffentliche Downloads
Filter by Veranstaltungsschlagworte
abwasser
ACHEMA
Automatisierung
FDBR
kanalnetze
MSR
Talsperren
trinkwasser
wasseraufbereitung
wasserbau
Wassernetze
Wasserversorgung

ECHA erstellt Positivliste für Stoffe im Kontakt mit Trinkwasser

Kategorie:
Thema:
Autor: Jonas Völker

ECHA erstellt Positivliste für Stoffe im Kontakt mit Trinkwasser

Da die erste EU-Positivliste auf den bestehenden Listen in den Mitgliedstaaten basieren wird, soll zunächst ein Programm eingeführt werden, mit dem die Stoffe aus den bestehenden Listen innerhalb von 15 Jahren nach ihrer Veröffentlichung neu bewertet werden. Die ECHA wird Stoffe für die systematische Überprüfung priorisieren und Ablaufdaten für diese Stoffe empfehlen. Jeder zugelassene Stoff wird für einen begrenzten Zeitraum zur Verwendung zugelassen. Der Zeitpunkt der Überprüfungen wird auf den gefährlichen Eigenschaften der Stoffe sowie der Qualität und Aktualität der zugrunde liegenden Risikobewertungen basieren.
Unternehmen, die ihre Substanzen in der Positivliste behalten oder die Aufnahme neuer Stoffe erreichen wollen, müssen dieses bei der ECHA beantragen. Die EU-Mitgliedsstaaten können auch Dossiers bei der ECHA einreichen, um Stoffe von der Liste streichen zu lassen oder Einträge zu aktualisieren – zum Beispiel, wenn sich die Konzentrationsgrenze für einen Stoff im Trinkwasser ändert. Die ECHA wird die Anträge und Dossiers bewerten und ihr Ausschuss für Risikobewertung wird Empfehlungen gegenüber der Kommission aussprechen.
Bjørn Hansen, Direktor der ECHA, freut sich auf die Arbeit zur Verbesserung der Trinkwasserqualität in ganz Europa, mit der unter anderem Konsistenz zwischen den verschiedenen Chemikaliengesetzen der Länder hergestellt und die Bewertung von Materialien harmonisiert werden. Damit sollen gleiche Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen hergestellt werden, die Materialien für Trinkwasseranwendungen in verschiedenen Ländern anbieten.

Derzeitiger Stand in Deutschland: Bewertungsgrundlagen vom UBA

Mit der 2. Änderungsverantwortung der Trinkwasserverordnung in Deutschland vom Dezember 2012 erhielt das Bundesumweltamt die Aufgabe, verbindlich geltende Bewertungsgrundlagen für Materialien und Werkstoffe im Kontakt mit Trinkwasser festzulegen. Diese Bewertungsgrundlagen wurden für die Materialgruppen metallene Werkstoffe, Emaillen und keramische Werkstoffe, zementgebundene Werkstoffe sowie für Kunststoffe und andere organische Materialien in den vergangenen Jahren erarbeitet. Die Bewertungsgrundlage für Kunststoffe und andere organische Materialien soll schrittweise die bisherigen Leitlinien für organische Materialien ersetzen und wird erst ab dem 21. März 2021 verbindlich gelten. Auch die UBA-Bewertungsgrundlagen enthalten Positivlisten von Stoffen. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Das könnte Sie auch interessieren:

Online-Seminar zur Generalentwässerungsplanung
VKU erweitert Vorstand und nimmt Mitglieder auf
Honorary Fellowship Award goes to Harry Seah

Passende Firmen zum Thema:

WEHRLE Umwelt GmbH

Themen: Industriewasser | Wasseraufbereitung | Abwasserbehandlung

Mit den drei Geschäftsbereichen Energietechnik, Umwelttechnik, Fertigung und mehreren internationalen Tochtergesellschaften und Partnern entwickelt, plant, liefert und betreibt WEHRLE Anlagen und Komponenten zur Energieerzeugung aus Verbrennungsprozessen, Klärschlammverbrennung zur

EVERS GmbH & Co KG

Themen: Wasseraufbereitung | Abwasserbehandlung

Filtermaterialien, WASSERTECHNIK und ANTHRAZITVEREDELUNG, Hersteller von Anthrazit-Filtermaterial (EVERZIT® N) für die Wasseraufbereitung Filtration |

Publikationen

Konzept zur Aufbereitung tropischer Oberflächenwässer zu Trinkwasser am Beispiel von Brasília DF, Brasilien

Konzept zur Aufbereitung tropischer Oberflächenwässer zu Trinkwasser am Beispiel von Brasília DF, Brasilien

Autor: Ekaterina Vasyukova / Irene Slavik / Wolfgang Uhl / Fuad Braga / Claudia Simões / Tânia Baylão / Klaus Neder
Themenbereich: gwf - Wasser|Abwasser
Erscheinungsjahr: 2015

Für die Abschätzung möglicher Strategien zur Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen bei der Trinkwasserversorgung der Hauptstadt Brasiliens, Brasília DF, fand eine Analyse der gegenwärtigen Wasserversorgungssituation statt. Daraus ...

Zum Produkt

Elektrodialyse zur Entfernung von ionischen Wasserinhaltsstoffen in der Trinkwasseraufbereitung

Elektrodialyse zur Entfernung von ionischen Wasserinhaltsstoffen in der Trinkwasseraufbereitung

Autor: Uwe Müller / Hans Groß / Hans-Jürgen Rapp
Themenbereich: gwf - Wasser|Abwasser
Erscheinungsjahr: 2014

Neuentwicklungen in der Elektrodialyse kombinieren energieeffiziente Membranen mit fortschrittlicher Spacer- und Modulbautechnik. Der Artikel beleuchtet die Potenziale dieser Technik zur Trinkwasseraufbereitung. Verschiedene Typen von ...

Zum Produkt

Biozidrecht und Wasseraufbereitung – Lösungen für In-situ-Anlagen?

Biozidrecht und Wasseraufbereitung – Lösungen für In-situ-Anlagen?

Autor: Gotthard Graß / Karl Morschhäuser / Adrian Uhlenbroch
Themenbereich: gwf - Wasser|Abwasser
Erscheinungsjahr: 2014

Mit der am 1. September 2013 in Kraft getretenen EU-BIOZID-Verordnung1 stehen alle Betreiber und Hersteller von mehr als 1,7 Mio. Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Europa vor gravierenden Veränderungen und Herausforderungen. Beim heutigen Stand ...

Zum Produkt

Mehr Publikationen...