Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Mülheimer Tagung zur Digitalisierung

„Fokus Wasserwirtschaft: Digitalisierung der zwei Geschwindigkeiten?“ lautet das Leitthema der Mülheimer Tagung – 2. Wasserökonomische Konferenz am 1. März 2018.

von | 20.12.17

Um die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung geht es am 1. März 2018 bei der RWW in Mülheim

Die Wasser- und Abwasserbranche steht wie andere Versorger vor großen Chancen aber auch Herausforderungen durch die Digitalisierung. Die Dynamik der Veränderung erlaubt vielen Unternehmen der Wasserbranche nur, gezielt einige Facetten des digitalen Wandels aufzugreifen. Je nach Unternehmensgröße und verfügbaren Ressourcen bieten sich unterschiedliche Anpassungspfade an. Die Mülheimer Tagung – 2. Wasserökonomische Konferenz will Wasserver- und Abwasserentsorgern helfen, die richtigen Lösungen für die digitalen Herausforderungen zu finden.

Wissenschaft und Praxis

Dazu werden namhafte Vertreter aus Wissenschaft und Praxis des Wasser- und Abwasserfachs sowie Unternehmen aus dem europäischen Ausland aktuelle Lösungskonzepte vorstellen. Gemeinsame Veranstalter der in Mülheim stattfindenden Wasserökonomischen Konferenz sind die Hochschule HRW, das Wasserforschungsinstitut IWW und der Wasserversorger RWW.

Disruption und Potenziale

Die Digitalisierung verändert nicht nur unseren Alltag. Sie krempelt auch ganze Branchen um: Bestehende Geschäftsmodelle stürzen ein und neue entstehen. Dies gilt gleichermaßen für die Wasser- und Abwasserwirtschaft. Dazu stellen sich viele Fragen: Wo konkret sind Unternehmen der Wasserbranche von der Disruption betroffen? Welche Digitalisierungspotenziale bestehen auf den einzelnen Wertschöpfungsstufen? Was kann man von anderen Branchen lernen? Wie kann eine Innovationsstrategie für die Wasser- und Abwasserwirtschaft aussehen? Welche Investitionen in Big Data machen Sinn? Wie meistert ein Wasserver- oder Abwasserentsorger die organisatorischen Veränderungen? Und schließlich: Welche Folgen hat die Digitalisierung für die Beschäftigten in der Branche? Auf diese Fragen versucht die 2. Mülheimer Tagung – Wasserökonomische Konferenz in mehreren inhaltlichen Blöcken Antworten zu geben.

Digitaler Reifegrad

Zu Beginn wird zunächst aus den drei Perspektiven Wissenschaft, Praxis und International ein Überblick zum Stand der technologischen Veränderungen und wirtschaftlichen Folgen für die Wasser- und Abwasserwirtschaft gegeben. Diese Bestandsaufnahme für die Gesamtbranche ist dann Basis für die Betrachtung einzelner Unternehmen im digitalen Wandel. Dazu stellen mit der Emschergenossenschaft, dem RWW und den Stadtwerken Lingen drei sehr unterschiedliche Akteure ihre individuellen Lösungen vor. Zur Machbarkeit dieser generellen Ansätze wird auch die Sicht der maßgeblichen Verbände BDEW und VKU eingeholt. Auf die Umsetzungsbeispiele folgt im dritten Block ein intensiver Austausch zu den zukünftigen Treiberkräften der Wasser- und Abwasserwirtschaft. Dabei geht es um externe Anstöße wie die Liberalisierung in Großbritannien, aber auch interne Treiber, etwa den Mehrwert aus wachsenden Datenbeständen. Zudem wird mit dem digitalen Reifegradmodell ein Instrument für die Branche vorgestellt, das die verschiedenen Aktivitäten im Zusammenhang mit der Digitalisierung einzuordnen hilft. Schließlich werden im Rahmen einer Podiumsdiskussion die Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt erörtert. Dabei geht es auch um erforderliche Anpassungen in den Führungsstrukturen und damit verbundene neue Rollen.

Blick über den Tellerrand

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Führungskräfte und Entscheider in der Wasser- und Abwasserwirtschaft, die die mit der Digitalisierung einhergehenden Veränderungen für ihr Unternehmen meistern wollen. Insbesondere aber macht der Blick über den nationalen Tellerrand nach Großbritannien und in die Niederlande die Konferenz auch für Wissenschaftler interessant. Veranstaltungsort der ganztägigen Konferenz am 1. März 2018 ist das Aquatorium der RWW in Mülheim an der Ruhr.
Mehr Infos und Anmeldung hier. 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Förderung für Spitzenprofessur im Konstruktiven Wasserbau für Prof. Dr.-Ing. Holger Haufe
Förderung für Spitzenprofessur im Konstruktiven Wasserbau für Prof. Dr.-Ing. Holger Haufe

Bekanntes Gesicht besetzt neue Professur „Konstruktiver Wasserbau“ der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm): Prof. Dr.-Ing. Holger Haufe übernimmt die neu eingerichtete Professur, die im Rahmen der Förderlinie „Spitzenprofessur (HaW)“ vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst eine Förderung von bis zu 3,5 Millionen Euro für fünf Jahre erhält.

mehr lesen
Wege zur großflächigen Renaturierung: Wie Europas Flüsse wieder lebendiger werden
Wege zur großflächigen Renaturierung: Wie Europas Flüsse wieder lebendiger werden

Flüsse, Moore und Auen stehen unter Druck – und mit ihnen zentrale Lebensgrundlagen für Mensch und Natur. Doch wie lassen sich zerstörte Ökosysteme nicht nur lokal, sondern europaweit wirksam wiederherstellen? Ein Team um Daniel Hering von der Universität Duisburg-Essen hat darauf nun eine Antwort gefunden: mit fünf zentralen „Bausteinen“, die den Weg für eine umfassende Renaturierung ebnen.

mehr lesen
GF und VAG bauen gemeinsam zuverlässige Wassernetze
GF und VAG bauen gemeinsam zuverlässige Wassernetze

Mit der Übernahme der VAG-Group setzt GF ein Zeichen in der Wasserindustrie. Erstmals präsentieren sich beide Unternehmen auf der IFAT mit integrierten Flow Solutions aus Polymer und Metall, von der Rohrleitung bis zur Hochleistungsarmatur. Wie daraus Mehrwerte entstehen, zeigt ein Referenzprojekt aus der Schlossbadi Frauenfeld.

mehr lesen
Beregnungsexperiment im Donaumoos: dem Torf auf der Spur
Beregnungsexperiment im Donaumoos: dem Torf auf der Spur

Wenn Starkregen auf landwirtschaftlichen genutzten Moorboden fällt, hat das Konsequenzen. Welche genauen konkreten Folgen diese Ereignisse haben, untersucht ein aktuelles Projekt der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) im Donaumoos – mit einem eher ungewöhnlichen Versuchsaufbau: einer Beregnungssimulation zu drei verschiedenen Jahreszeiten.

mehr lesen
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Günthert erhält den Bundesverdienstorden
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Günthert erhält den Bundesverdienstorden

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ist die höchste Auszeichnung, die die Bundesrepublik Deutschland für herausragende Verdienste um das Gemeinwohl vergibt. Verliehen wird die Auszeichnung durch den Bundespräsidenten. Am 14.4.2026 händigte Bayerns Umwelt- und Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Günthert aus.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Ingenieurbüro Alwin Eppler GmbH & Co. KG

Thema: Wasseraufbereitung

Ihr vertrauensvoller Partner für innovative Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung – seit über 70 Jahren Expertise in Planung und Umsetzung maßgeschneiderter

Hermann Sewerin GmbH

Thema: Netze

Technologien für die

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03