Im Mittelpunkt des Merkblatts DWA-M 256 Teile 1 bis 8 stehen kontinuierlich arbeitende Messeinrichtungen für die Parameter Sauerstoff, Leitfähigkeit, pH-Wert/Redoxpotential, Trockensubstanzgehalt, Füllstand, Trübung und Schlammspiegel. Das Merkblatt soll um einen Teil 9 für den Parameter Druck erweitert werden.
Die Notwendigkeit für ein neues Merkblatt liegt zum einen darin begründet, dass die Druckmessung auf Abwasserreinigungsanlagen sehr weit verbreitet ist. Zum anderen sind Druckmessgeräte hinsichtlich der Einsatzzwecke, der Messorte, der Einbindung in die bestehende Prozessinfrastruktur und der sich ergebenden technischen Anforderungen unterschiedlich ausgelegt. Dabei muss die Druckmessung in Flüssigkeiten und Gasen ebenso berücksichtigt werden wie das Messverfahren selbst, das als Messwert einen Absolut- oder Relativdruck liefert. Aufgabe der Arbeitsgruppe ist es, diese Aspekte aufzugreifen und unter Beibehaltung der bewährten Struktur der Teile 2 bis 8 des Merkblatts DWA-M 256 einen neuen Teil zu erstellen.
Hierfür hat der DWA-Fachausschuss KA 13 „Automatisierung von Kläranlagen“ (Obmann: Dr.-Ing. Frank Obenaus) die Arbeitsgruppe DWA KA-13.6 „Prozessmesstechnik auf Kläranlagen – Teil 9: Messeinrichtungen zur Bestimmung des Drucks“ gegründet. Zur Mitarbeit sind interessierte Fachleute aus den verschiedenen Bereichen der Wasserwirtschaft eingeladen, zum Beispiel Betreiber wasserwirtschaftlicher Anlagen, Planungsbüros, Hersteller oder Vertreter wissenschaftlicher Einrichtungen.
Interessensbekundungen mit Angaben zur Person und Kurzbeschreibung des beruflichen Werdegangs richten Sie bitte an die DWA-Bundesgeschäftsstelle:
DWA-Bundesgeschäftsstelle, Dr.-Ing. Christian Wilhelm, Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef E-Mail: wilhelm@dwa.de
Neuer Forschungseinsatz für die Polarstern
Mit dem Auslaufen des Forschungsschiffes Polarstern aus Punta Arenas (Chile) begann am 6. Februar die internationale Expedition „Summer Weddell Sea Outflow Study“ (SWOS). Bis Anfang April untersucht ein multidisziplinäres internationales Forschungsteam den nordwestlichen Teil des Weddellmeeres – ein Gebiet von zentraler Bedeutung für das globale Klima- und Ozeansystem, das wegen schwieriger Eisbedingungen jedoch ausschließlich von Forschungseisbrechern wie der Polarstern vor Ort erkundet werden kann.










