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NRW wappnet sich für Herausforderungen des Klimawandels

Kategorie:
Autor: Jonas Völker

NRW wappnet sich für Herausforderungen des Klimawandels

Die Landesregierung will die Grüne Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen stärken und hat deshalb die Umsetzung der beiden Projekte beschlossen. „Damit wollen wir der Grünen Infrastruktur und der Anpassung an den Klimawandel in der Metropolregion Ruhr einen weiteren Schub verleihen. Beide Projekte werden von meinem Ministerium in enger Kooperation mit Partnerinnen und Partnern aus der Region umgesetzt“, erklärte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser nach ihrem Besuch der neuen Service-Stelle bei der Emschergenossenschaft in Essen.

Die neue Service-Stelle

Mit der Eröffnung dieser neuen Service-Stelle legt die Emschergenossenschaft eine wichtige Grundlage für die Umsetzung des Projektes „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“. Die Einrichtung koordiniert die Maßnahmen der Kommunen und der Wasserverbände, unterstützt sie bei der Umsetzung ihrer Vorhaben und soll so zur zentralen Anlaufstelle werden. Umweltministerin Ursula Heinen-Esser besuchte die Beschäftigten der Anfang des Jahres eröffneten neuen Service-Stelle gemeinsam mit Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, und Prof. Dr. Norbert Jardin, Vorstandsvorsitzender des Ruhrverbandes.
„Die Emschergenossenschaft ist eine unserer zentralen Partnerinnen bei der Anpassung der Städte an den Klimawandel. Mithilfe der Service-Stelle wird es den Beteiligten leichter fallen, ihre guten Ideen auch Wirklichkeit werden zu lassen“, sagte die Ministerin. Die Service-Organisation besteht zurzeit aus elf Mitarbeitern, die von fünf Beschäftigten der Stadt- und Raumentwicklung bei der Emschergenossenschaft unterstützt werden. Leiter der Service-Organisation ist Andreas Giga, zuvor Leiter des Fachbereichs Wasserwirtschaft bei der Stadt Essen.

Maßnahmen zur Flächenentsiegelung, Steigerung der Verdunstung und Versickerungsraten und auch zur Dach- und Fassadenbegrünung

Extremwetterereignisse wie Starkregen und Hitzeperioden stellen eine Städteregion wie das Ruhrgebiet vor besondere Herausforderungen und werden sich im Zuge des Klimawandels weiter verstärken. „Im Fokus des Projektes ,Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft’ stehen Maßnahmen, die alle dem Ziel dienen, bis 2040 mindestens 25 % der befestigten Flächen vom Kanalnetz abzukoppeln und den Verdunstungsgrad bis 2040 um 10 % in der Region zu erhöhen“, formulierte Prof. Dr. Uli Paetzel, Chef der Emschergenossenschaft, das konkrete Ziel des Projektes.
Es sollen Maßnahmen zur Flächenentsiegelung, Steigerung der Verdunstung und Versickerungsraten und auch zur Dach- und Fassadenbegrünung umgesetzt werden, um so die Region bei der Bewältigung der jetzt schon bestehenden Folgen des Klimawandels zu unterstützen. Der regionale Wasserwirtschaftsverband setzt damit fort, was bereits seit 2004 erfolgreich mit Kooperationen wie der „Zukunftsvereinbarung Regenwasser“ sowie der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von morgen“ begonnen wurde – auch hier arbeiteten das Land Nordrhein-Westfalen, die Kommunen sowie die Emschergenossenschaft zusammen. Das Vorhaben wird nun ausgedehnt: Mit dabei ist künftig auch der Lippeverband (LV), der mit der Emschergenossenschaft (EG) unter einem Dach (EGLV) verwaltet wird. Darüber hinaus werden auch der Ruhrverband (RV), die Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft (LINEG), der Niersverband und der Regionalverband Ruhr (RVR) eingebunden.
„Wasser hat bekanntermaßen die Eigenschaft, das es sich nicht an Verwaltungsgrenzen hält. Eine übergreifende Kooperation macht daher Sinn, um Kompetenzen zu bündeln und Akteure zusammenzubringen. Wir beim Ruhrverband befassen uns bereits seit langem mit Anpassungsmöglichkeiten an den Klimawandel, unter anderem etwa im Rahmen von Optimierungsstrategien für die Bewirtschaftung unserer Talsperren“, sagte Prof. Dr. Norbert Jardin, Vorstandsvorsitzender des Ruhrverbandes.
Die im Emscher-Haus in Essen sitzende neue Service-Organisation wurde von der Emschergenossenschaft unter Beteiligung aller Kommunen und in enger Abstimmung mit dem Umweltministerium für alle Städte aufgebaut. Sie entwickelt die Zukunftsinitiative weiter und übernimmt wichtige Aufgaben bei der Umsetzung der Maßnahmen für die beteiligten Kommunen und Wasserverbände.
Zur Erreichung der genannten Abkopplungs- und Verdunstungsrate sollen vorrangig die folgenden Maßnahmen umgesetzt werden: Regenwasserversickerung, Flächenentsiegelung (Umwandlung in durchlässige Fläche), Dachbegrünung, Fassadenbegrünung, Baumrigolen in klimatisch belasteten Bereichen zur Reduktion des Abflusses in die Kanalisation, Regenwasserzuführung zum Gewässer.
Quelle: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

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