Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München, zeigt die Vorteile des neuen Veranstaltungsorts auf: „Istanbul ist der ideale Standort für die IFAT Eurasia. Die Stadt am Bosporus ist die bevölkerungsreichste Stadt Europas und eine der größten Megastädte weltweit. Hier sind Technologien für die Segmente Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling besonders gefragt.“
Durch die geographische Lage als Bindeglied zwischen Asien und Europa sei Istanbul zudem ein zentraler Markt- und Umschlagplatz, der beste Voraussetzungen für den Ausbau internationaler Geschäftsbeziehungen biete. Mit 15 Millionen Einwohner ist die Metropole fast drei Mal so groß wie Ankara und ihre Bedeutung für den Außenhandel ist groß: Mehr als die Hälfte der türkischen Exporte und Importe werden der nationalen Statistikbehörde Turkstat zufolge hier generiert. Als internationaler Verkehrsknotenpunkt ist die Stadt zudem sehr gut für Besucher und Aussteller zu erreichen.
Auch Osman Bayazit Genç, Geschäftsführer von MMI Eurasia, sieht den Umzug von der Hauptstadt Ankara in den Wirtschaftshub Istanbul positiv: „Mit der Erstveranstaltung in Ankara haben wir es geschafft, die IFAT Eurasia auch in Regierungskreisen bekannt zu machen. Auf dieser Grundlage können wir 2017 im ökonomischen Zentrum der Türkei sicherlich weiteres Wachstum erreichen. Fast 80 Prozent aller Exporte des Landes stammen aus dem Marmara-Gebiet, der Heimatregion Istanbuls.“
Wege zur großflächigen Renaturierung: Wie Europas Flüsse wieder lebendiger werden
Flüsse, Moore und Auen stehen unter Druck – und mit ihnen zentrale Lebensgrundlagen für Mensch und Natur. Doch wie lassen sich zerstörte Ökosysteme nicht nur lokal, sondern europaweit wirksam wiederherstellen? Ein Team um Daniel Hering von der Universität Duisburg-Essen hat darauf nun eine Antwort gefunden: mit fünf zentralen „Bausteinen“, die den Weg für eine umfassende Renaturierung ebnen.











