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Hydrologie: Abschlussveranstaltungen des BMBF-Verbundprojektes SAMUWA in Stuttgart und Münster

Auf den Abschlussveranstaltungen am 10.05.2016 in Stuttgart und am 14.06.2016 in Münster stellt SAMUWA nach drei Jahren Projektlaufzeit seine wichtigsten Ergebnisse vor.

von | 15.03.16

SAMUWA ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 3,5 Mio. € gefördertes Verbundforschungsvorhaben innerhalb der BMBF-Fördermaßnahme "Intelligente und multifunktionelle Infrastruktursysteme für eine zukunftsfähige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung" (BMBF-INIS).
Die an SAMUWA beteiligten Forschungs- und Praxispartner vertreten die Sektoren Hydrologie, Siedlungswasser­wirtschaft, Freiraumplanung und Städtebau sowie Softwareentwicklung. Die Abschlussveranstaltungen richten sich an ein breites, interdisziplinäres Fachpublikum und sollen den Austausch im Themenbereich des urbanen Wasserhaushalts fördern.

Hintergrund

Die konventionelle Siedlungsentwässerung ist geprägt von statisch betriebenen Anlagen, die auf Planungs­horizonte von mehreren Jahrzehnten bemessen werden. Die so entstandenen Systeme sind unflexibel und nur begrenzt in der Lage, auf unvorhergesehene Entwicklungen in Demografie, Klima oder Stadtentwicklung zu reagieren.
Im Projekt SAMUWA werden Wege aufgezeigt, wie mit intelligenten und integrativen Systemlösungen und Bewirtschaftungskonzepten ein dyna­misches und anpassungsfähiges Management des stadthydrologischen Gesamtsystems erreicht werden kann.
Um dabei den unterschiedlichen technischen, ökologischen und gesellschaftlichen Ansprüchen gerecht zu werden, gewinnt eine integrative Planungspraxis immer mehr an Bedeutung. Sie birgt die Chance über Fachgebietsgrenzen hinweg Wasser zu einem Zukunftsthema der Stadtentwicklung zu machen.

Ergebnisse

Im Rahmen von SAMUWA wurden Planungsinstrumente, IT-Werkzeuge und Leitfäden entwickelt, die die Entwässerung mit der Stadtentwicklungs- und Freiraumplanung verknüpfen und die dabei auch die Wechselwirkungen mit dem natürlichen Wasserhaushalt berücksichtigen. Durch diese Erweiterung der Systemgrenzen werden Handlungsoptionen erweitert, es wird mehr Flexibilität geschaffen und Maßnahmen können ganzheitlich bewertet werden.
Die Entwicklung und pilothafte Anwendung erfolgte in den Modellgebieten Wuppertal, Münster, Reutlingen sowie im Emschergebiet. Wesentliche Ergebnisse und Produkte des Verbundvorhabens sind

  • ·         Innovative Lösungen für konkrete Probleme in den Modellgebieten,
  • ·         Werkzeuge in Form von Planungsmethoden und Software sowie
  • ·         Leitfäden für die praktische Anwendung.

Primärer Adressat sind die Kommunen und deren Entwässerungsbetriebe. Ihnen sollen Empfehlungen, Konzepte und Methoden für die Entwicklung ihrer Systeme an die Hand gegeben werden. Darüber hinaus sollen Ingenieurbüros und übergeordnete Behörden in die Lage versetzt werden, die Kommunen auf diesem Weg zu unterstützen.
Kontakt und Informationen: Renate Schill | Universität Stuttgart | www.samuwa.de 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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