Filter by Themen
Filter by Kategorien
Filter by Veranstaltungsschlagworte
FS Logoi

Bayern bringt Bundesratsinitiative gegen Mikroplastik auf den Weg

Bayern startet eine Bundesratsinitiative gegen Mikroplastikzusätze in Kosmetikprodukten. Das teilte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber am 14. Februar 2019 in München mit: „Wir wollen sicherstellen, dass ab 2020 auf Mikroplastik in Kosmetikprodukten verzichtet wird.“

von | 15.02.19

Mikroplastik in Kosmetika: Kleine Teile, große Gefahr

„Kleinste Plastikteilchen im Mikro- und Nanobereich sind eine große Gefahr für Binnengewässer und die Meere. Eine Quelle sind Kosmetikprodukte, in denen kleinste Plastikteilchen eingesetzt sind. Wir wollen sicherstellen, dass ab 2020 auf Mikroplastik in Kosmetikprodukten verzichtet wird. Das ist einer von vielen Bausteinen beim Kampf gegen die Kunststoffvermüllung der Umwelt und insbesondere der Gewässer.“ Deshalb fordert der Freistaat mit seiner Bundesratsinitiative den Bund auf, in der Europäischen Union auf ein entsprechendes Verbot hinzuwirken, sollte der Einsatz von Mikro- und Nanoplastik in Kosmetikartikeln und anderen Pflegeprodukten nicht bis 2020 vollständig beendet sein. Bis dahin unterstützt Bayern den Weg, den Einsatz durch eine freiwillige Selbstverpflichtung der Kosmetikhersteller zu beenden. Zusätzlich wird der Freistaat die Forschung zu Mikroplastik ausweiten und weitere neue Forschungsprojekte auflegen, beispielsweise zu den Auswirkungen von Mikroplastik auf Gewässerorganismen. Bereits jetzt investiert das Umweltministerium 1,4 Millionen Euro in Forschungen zu Mikroplastik in Lebensmitteln und Gewässern.
Kunststoffe sollen insgesamt dort reduziert werden, wo sie überflüssig sind oder wo es bessere Alternativen gibt. Glauber: „Das Zeitalter der Wegwerfgesellschaft muss beendet werden. Jedes weitere Plastikteilchen in der Umwelt ist eines zu viel. Ein nachhaltiger und schonender Umgang mit wertvollen Rohstoffen muss im täglichen Leben zur Selbstverständlichkeit werden.“ Hierzu hat das Umweltministerium bereits ein umfassendes Maßnahmenpaket aufgelegt. Wichtige Bausteine sind die qualitative und quantitative Weiterentwicklung des Recyclings, der Ausbau der Verbraucherberatung, die Unterstützung der Kommunen bei der Vermeidung von Abfällen und eine intensivierte Forschung zu abbaubaren Biokunststoffen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Stoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Auszeichnung für herausragende Projekte im Wasserbau
Auszeichnung für herausragende Projekte im Wasserbau

Der Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK) führt einen Deutschen Wasserbaupreis ein. Ausgezeichnet werden künftig herausragende Ingenieurleistungen, die Nachhaltigkeit, Funktionalität und technischen Fortschritt im Wasserbau und in der Wasserwirtschaft verbinden. Der Preis wird alle zwei Jahre im Rahmen des BWK-Bundeskongresses vergeben.

mehr lesen
Aqua Urbanica 2026 in Kaiserslautern
Aqua Urbanica 2026 in Kaiserslautern

Vom 21. bis 23. September 2026 bringt die Aqua Urbanica in Kaiserslautern Fachleute aus Wissenschaft, Planung und Praxis zusammen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen rund um die Stadtentwässerung, die Regenwasserbewirtschaftung sowie der Einsatz realer Messdaten zur Weiterentwicklung hydrologischer Modelle.

mehr lesen
BUND-Recherche zeigt Defizite beim Hochwasserschutz
BUND-Recherche zeigt Defizite beim Hochwasserschutz

Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal sieht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weiterhin erhebliche Defizite beim Hochwasserschutz. Eine neue Recherche zeigt, dass Flüsse in Deutschland große Teile ihrer natürlichen Überschwemmungsflächen verloren haben und der Schwerpunkt der Investitionen nach wie vor auf technischen Schutzmaßnahmen liegt. Aus Sicht des BUND sind deutlich mehr Investitionen in die Wiederherstellung von Auen, Deichrückverlegungen und andere naturbasierte Lösungen erforderlich, um Hochwasserrisiken und die Folgen des Klimawandels wirksam zu begrenzen.

mehr lesen
OOWV treibt Ausbau der Infrastruktur weiter voran
OOWV treibt Ausbau der Infrastruktur weiter voran

Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) hat 2025 insgesamt 165 Millionen Euro in die Wasserver- und Abwasserinfrastruktur investiert – mehr als im Vorjahr. Mit dem Ausbau von Wasserwerken, Leitungen und Kläranlagen reagiert der Verband auf den steigenden Wasserbedarf, den Klimawandel und wachsende Anforderungen an eine sichere Versorgung.

mehr lesen

Passende Firmen zum Thema:

Sie möchten die gwf Wasser + Abwasser testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die gwf Wasser + Abwasser kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03