Marburg zählt mit Berlin und München zu den ersten Städten Deutschlands, die sich der Initiative der kanadischen Umweltschutzorganisation „Council of Canadians“ angeschlossen haben. Das Zertifikat überreichte Christa Hecht, Geschäftsführerin der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) aus Berlin, an Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Bernhard Müller. Marburg bekennt sich durch den Erwerb des Zertifikats zu ihrer Verantwortung für die Umsetzung des Menschenrechts auf Zugang zu sauberem Wasser, sanitärer Grundversorgung und zur Bewahrung der örtlichen Wasserressourcen.
„Die sichere Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Trinkwasser ist ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge“, führt Christa Hecht aus. Eine „Blue Community“ sichere dies dauerhaft in öffentlicher Hand ab, fördere das Bewusstsein für die Bedeutung von Wasser. Außerdem unterstützt sie den Gebrauch von Leitungswasser in öffentlichen Einrichtungen und bei Veranstaltungen sowie die Einrichtung von Trinkwasserbrunnen in der Stadt in Zusammenarbeit mit Organisationen und Initiativen aus der Bevölkerung. „Mit alldem wird eine Stadt noch lebenswerter und umweltbewusster. Dazu gratuliere ich“, so Hecht.
Mehr Daten, mehr Risiko? Der Umgang mit sensiblen Infrastrukturinformationen
Wie viel Transparenz ist bei kritischen Infrastrukturen noch verantwortbar? Angesichts neuer technologischer Möglichkeiten wächst die Herausforderung, öffentlich zugängliche Informationen vor Missbrauch zu schützen. Der BDEW plädiert deshalb für ein Umdenken: Bestehende Regelungen sollen überprüft und so weiterentwickelt werden, dass sie sowohl Informationsansprüche als auch Sicherheitsanforderungen gleichermaßen berücksichtigen.










