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3. Mülheimer Wasseranalytisches Seminar

NonTarget-Analytik (Hochauflösende Massenspektrometrie) sowie alternative Verfahrensansätze für die Bestimmung hygienischer Parameter bildeten besondere Schwerpunkte des dritten Mülheimer Wasseranalytische Seminar, das am 12. und 13. September 2018 stattfand.

von | 12.10.18

Preisträger des SHIMADZU-Posterpreises 2018 (2. v. l. Miriam Diehle, 3.v. l. Melanie Voigt, 4. v. l. Daniel Dittmann).

Rund 240 Analytiker diskutierten zwei Tage lang über neueste analytische Themen und Ergebnisse. Begleitet wurde das Vortragsprogramm von einer gut besuchten Fachmesse und einer Posterausstellung. In 17 Vorträgen und rund 30 wissenschaftlichen Postern setzte die Konferenz wieder einen Fokus auf die aktuellen Herausforderungen und Ergebnisse der Wasseranalytik, wobei die Themengebiete NonTarget-Analytik (Hochauflösende Massenspektrometrie) sowie alternative Verfahrensansätze für die Bestimmung hygienischer Parameter besondere Schwerpunkte bildeten.

Vorträge

In einem Übersichtsvortrag von Achim Rübel (IWW) wurde die Ergebnislage der Untersuchungen auf radioaktive Stoffe im Trinkwasser dargestellt. An den bisher rund 4.000 untersuchten Trinkwasserproben konnte eindrücklich gezeigt werden, dass im Kundenkreis des IWW keine Probleme auftreten und dass die Grenzwerte sicher eingehalten werden (100 %).
Der einleitende Keynote-Vortrag von Thomas Ternes (BfG Koblenz) gab danach ein sehr gutes Bild zum Status der Forschung über die NonTarget-Analytik und das Suspect-Screening. Sein einleitender Beitrag wurde durch eine Reihe von Einzelaspekten zur Thematik aus Behördensicht und aus dem Kreis der Forschungsgruppen abgerundet.
Im zweiten Schwerpunktblock zu den alternativen Verfahren des Hygiene-Monitoring sind die Beiträge von Thomas Seidel (TU München) zu kulturunabhängigen Detektionsmethoden zur Quantifizierung von pathogenen Bakterien und Viren im Wasser sowie der von Christiane Schreiber (ihpH Bonn) zu den komplementären Ansätzen zur klassischen Tool-Box der Hygieniker besonders hervorzuheben.

SHIMADZU-Posterpreis

Der von SHIMADZU gestiftete Preis für die besten wissenschaftlichen Poster ging an drei Forschergruppen der RWTH Aachen (ISA), der Hochschule Niederrhein und Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Der Siegerbeitrag der Gruppe um Melanie Diehle widmete sich den Untersuchungen zur Bildung von Transformationsprodukten während der Ozonung von Valsartan.
Im Jahr 2019 lädt im vereinbarten Wechsel die Landeswasserversorgung wieder zum etablierten Langenauer Wasserforum im November ein.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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