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Anbindung des Auwalds Hohe Garbe an die Elbe

Mit dem feierlichen Spatenstich begann am 04.September 2019 die Wiederanbindung eines der wichtigsten Auwälder der Unteren Mittelelbe an die Elbe. Durch die Öffnung eines Deiches und die Reaktivierung alter Flutrinnen kann der Wald zukünftig wieder überschwemmt werden.

von | 11.09.19

Die Hohe Garbe aus der Luft (Bild: FrankMayer/RANA).

Rund 400 ha Auenwald wurden durch die Deichöffnung für eine mögliche Überflutung zugänglich gemacht. Die Maßnahme ist Teil des Projektes „Lebendige Auen für die Elbe“, das im Rahmen der Veranstaltung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet wurde. Beate Jesse, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz (BfN) überreichte die Auszeichnung und wies auf die Bedeutung der Hohen Garbe hin: "Naturnahe Hartholzauen, wie wir sie hier in der Hohen Garbe noch vorfinden, bedecken heute nur noch ein Prozent ihrer ursprünglichen Fläche. Gleichzeitig erfüllen intakte Auen nicht nur eine Vielzahl von Funktionen für Natur und Gesellschaft, sondern gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Denn sie bilden Refugien für seltene und bedrohte Arten wie Fischotter, Seeadler oder Rotbauchunke". Des Weiteren lobte sie die vorbildliche Einbindung der örtlichen Bevölkerung und eine Öffentlichkeitsarbeit mit bundesweiter Ausstrahlung, die dafür sorgt, dass der Wert von Auen im gesellschaftlichen Bewusstsein besser verankert und erlebbar gemacht wird.
Das Projekt wird vom Trägerverband Burg Lenzen e.V. unter der Leitung von Meike Kleinwächter und dem BUND in Kooperation mit dem Institut für Landschaftsarchitektur der TU Berlin, dem WWF-Aueninstitut am Karsruher Institut für Technologie und der BUNDstiftung durchgeführt.
Einzelheiten zum Projekt finden Sie u.a. auf der Seite des Umweltbundesamtes.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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